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Dritte Schleusung innerhalb einer Woche

Mühldorfer Bundespolizisten stellen 16 Personen auf Ladefläche fest

Zusammengepfercht und ungesichert wurden die Personen transportiert.
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Zusammengepfercht und ungesichert wurden die Personen transportiert.

Am Samstag (3. Juli) vereitelten die Mühldorfer Fahnder die dritte Schleusung innerhalb einer Woche. Ein 28-jähriger Syrer hatte dabei versucht, 15 seiner Landsleute, sowie einen Türken nach Deutschland einzuschleusen.

Töging - Am Samstagnachmittag stoppten Beamte der Bundespolizei Mühldorf einen Kleintransporter mit deutscher Zulassung auf der A94 - Höhe Anschlussstelle Töging. Der Fahrer wies sich bei der Kontrolle mit einer deutschen Aufenthaltserlaubnis aus. Bei der Kontrolle des Laderaums entdeckten die Beamten insgesamt 16 Personen, die zusammengepfercht und ungesichert auf der Ladefläche saßen.

Alle mutmaßlich Geschleusten konnten keinerlei Ausweisdokumente vorweisen. 15 von ihnen gaben an, syrische Staatsangehörige zu sein, ein Mann stammte aus der Türkei .

Wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern beziehungsweise der unerlaubten Einreise nahmen die Polizisten alle 17 Personen fest und brachten sie zur Dienststelle nach Mühldorf. Da alle Geschleusten ein Asylbegehren äußerten, wurden sie nach einer Anzeige wegen der unerlaubten Einreise und unerlaubten Aufenthalts an das zuständige Bundesamt für Migration und Flüchtlinge weitergeleitet.

Den 28-jährigen Fahrer lieferten die Bundespolizisten nach einer Vorführung beim Ermittlungsrichter zur Untersuchungshaft ins Gefängnis ein. Dieser muss sich nun wegen Einschleusens von Ausländern unter lebensgefährlichen Bedingungen verantworten.

Allein in der vergangenen Woche hat die Bundespolizei Mühldorf drei Schleusungen in ihrem Zuständigkeitsbereich aufgedeckt. Dabei wurden insgesamt 34 Geschleuste sowie vier Schleuser festgestellt.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Freilassing

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