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Stoffe zum Teil giftig und ätzend

Über 20 Chemikalien in Schrottauto gelagert: Feuerwehren in Burghausen im Großeinsatz

In einem in der Burghauser Robert-Koch-Straße abgestellten Schrottfahrzeug wurden am Mittwoch (2. November) bei einer routinemäßigen Überprüfung durch Beamte der Burghauser Polizei mehr als 20 verschiedene Chemikalien aufgefunden.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Burghausen – Bereits seit 29. Oktober war in der Robert-Koch-Straße ein Schrottfahrzeug abgestellt. Zunächst wurde routinemäßig ein Vermerk zur Entsorgung durch die Stadt Burghausen angebracht. Da der Eigentümer dem bislang nicht nachgekommen ist, wurde die Polizeiinspektion Burghausen mit der Überprüfung des Fahrzeugs beauftragt.

In dem nicht abgestellten Auto wurden nun durch die Polizeikräfte insgesamt mehr als 20 verschiedenste Chemikalien, teils frei erwerblich, in mehreren Behältnissen aufgefunden. Da die Dichtheit der Gefäße nicht sichergestellt war und die Chemikalien (eingestuft im mittleren Gefährdungsbereich) frei zugänglich waren, war ein separater Abtransport der zum Teil giftigen und ätzenden Chemikalien nötig.

Feuerwehren mit Großaufgebot vor Ort

Zur Bergung, Identifizierung und dem Abtransport der Gefahrstoffe wurde die Freiwillige Feuerwehr Burghausen, unterstützt durch die Freiwillige Feuerwehr Raitenhaslach sowie die Werkfeuerwehr der Firma Wacker, herangezogen. Die Bergung musste aus Sicherheitsgründen unter Chemikalienschutzanzug durchgeführt werden, zumal nicht gesichert werden konnte, dass keine Chemikalien ausgetreten waren. Letztendlich waren keine Gefahrstoffe ausgetreten.

Für die Dauer der Maßnahme musste die Robert-Koch-Straße im betroffenen Bereich durch die Burghauser Polizei für den Fahrzeug- und Personenverkehr gesperrt werden. Durch die Polizeiinspektion Burghausen wird nun ein Ermittlungsverfahren gegen den Eigentümer geführt und die Herkunft der Gefahrstoffe überprüft.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Burghausen

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

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