Zusammenarbeit von Bundes- und Autobahnpolizei

Falsches Kennzeichen kommt Gebrauchtwagenhändler bei Marktl teuer zu stehen

Mühldorf - Die Autobahnpolizei Mühldorf kontrollierte am Mittwochabend einen schwarzen VW Passat. Es stellte sich raus, dass der rumänische Fahrer mit einem falschen Kennzeichen unterwegs war.

Die Pressemitteilung der Autobahnpolizei im Wortlaut:

Am 11. November, gegen 18 Uhr fuhr ein 36jähriger rumänischer Staatsangehöriger auf der A94 in Fahrtrichtung Passau und wurde an der Anschlussstelle Marktl durch die Bundespolizei kontrolliert. Da die Bundespolizei verkehrsrechtliche Unregelmäßigkeiten vermutete, wurde die Autobahnpolizei Mühldorf hinzugezogen. Diese stellte nach umfangreichen Recherchen fest, dass am schwarzen VW Passat zwar amtliche deutsche Kennzeichen angebracht waren, die auch zu einem schwarzen VW Passat gehören, aber halt nicht zu dem kontrollierten Fahrzeug.

Der Gebrauchtwagenhändler aus Rumänien räumte letztendlich ein, dass er die Kennzeichen von einem anderen gekauften und bereits nach Rumänien verbrachten VW zu Hause abmontierte und jetzt in Deutschland an den nun gekauften und abgemeldeten VW anbrachte, um sich die Kosten für dafür erforderliche Ausfuhrkennzeichen zu ersparen. Dies kommt ihn nun allerdings teuer zu stehen.

Die Kennzeichen wurden sichergestellt. Die Weiterfahrt wurde unterbunden. Der Autohändler musste nun eine Sicherheitsleistung von 1000 Euro hinterlegen. Den Fahrer erwartet nun eine Strafanzeige wegen Urkundenfälschung und Verstößen nach dem Pflichtversicherungsgesetz, dem Kraftfahrzeugsteuergesetz und der Fahrzeugzulassungverordnung.

Pressemitteilung Autobahnpolizeistation Mühldorf

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa (Symbolbild)

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