Pflegegebäude des Seniorenprojekts in Engelsberg eröffnet: „Bedeutender Tag für die Gemeinde“

Nach der Einweihung: (von links) Seniorenbeauftragte Marile Kaiser, Rosmarie Weber, Rene Stadler und Holger Büttner, Vorsitzende der Raiffeisen-Volksbank Tüßling-Unterneukirchen, Pfarrer Hans Speckbacher, Lisa Weber, Bürgermeister Martin Lackner sowie Klaus Weiß, Markus Weber und Christian Kerschner-Gerling von WKR-Sozialimmobilien.
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Nach der Einweihung: (von links) Seniorenbeauftragte Marile Kaiser, Rosmarie Weber, Rene Stadler und Holger Büttner, Vorsitzende der Raiffeisen-Volksbank Tüßling-Unterneukirchen, Pfarrer Hans Speckbacher, Lisa Weber, Bürgermeister Martin Lackner sowie Klaus Weiß, Markus Weber und Christian Kerschner-Gerling von WKR-Sozialimmobilien.

Seit dem Sommer ist das Pflegegebäude des Seniorenprojekts an der Turnstraße in der Gemeinde Engelsberg geöffnet. Im kleinen Kreis fand die offizielle Einweihung statt, zu der Bürgermeister Martin Lackner (CSU) die für den Bau und Betrieb Verantwortlichen begrüßte. Der Pflegedienst der Familie Weber leitet die Einrichtung.

Engelsberg – „Dieser Tag ist ein bedeutender für die Gemeinde, mit dem richtigen Schritt in die Zukunft“, sagte Lackner. Mit diesem Projekt wurde Wohnraum als ambulante Wohngruppe für die älteren Bürger geschaffen und eine Tagespflege im Erdgeschoss des Gebäudes installiert. Man könne stolz sein, denn es gebe nicht viele Gemeinden in der Größe, die so ein Angebot, zusammen mit Arztpraxis und Apotheke, bieten könnten. Für ihn sei das Seniorenprojekt eine Herzensangelegenheit, so der Bürgermeister. Seit 2008 habe er an der Umsetzung gearbeitet. Es habe lange gedauert, letztendlich sei es aber realisiert worden.

Man sei froh, dass der Pflegedienst der Familie Weber in das Projekt eingestiegen sei. Marile Kaiser, Seniorenbeauftragte der Gemeinde, komme alle zwei Wochen zu einem Besuch vorbei und habe ein offenes Ohr für die Senioren.

Pfarrer Hans Speckbacher nahm die Segnung der Einrichtung vor. Mit einem Gebet und Gesang eröffnete er die Einweihung. Viele Mitspieler seien notwendig, so Speckbacher, um ein Projekt zu planen, zu bauen und zu organisieren. Wenn alle an einem Strang ziehen und sich einbringen würden, entstehe meist Gutes. Er sei begeistert, dass alles menschen- und altersgerecht entstanden sei.

„Wenn man sich vorstellen kann, hier einzuziehen, dann ist das das größte Lob“, betonte der Pfarrer.

Klaus Weiß vom Bauträger WKR Sozialimmobilien GmbH erklärte, man habe die Idee der Gemeinde angenommen und umgesetzt. Er sieht das Projekt als gut gelungen an.

Der Vorsitzende der Raiffeisen-Volksbank Tüßling-Unterneukirchen René Stadler erklärte, dass es für die Bank als Eigentümer des Gebäudes wichtig gewesen sei, dass die Versorgungslücke in Engelsberg erkannt und gehandelt wurde. „Wir sind weiterhin begeistert und stehen voll dahinter.“ Familie Weber arbeite aus Leidenschaft und mit Herz. gg

Pfarrer Hans Speckbacher gab die Segnung für die Einrichtung.

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