Pfiffa hods und des wia!

In olla Herrgottsfriah is er aufgwacht, weil des in dem Haus piffa hod, dass da Sau graust.

Er woid aussa aus dem Bett und nochschaun, wo de bläde Pfeiffarei herkimmd. Des Gestöhne war groß (ned was Sie iatz moanan, sondan wega seim Kreuz), bis der aus dem Bett aussa kemma is.

Im Schlafzimma is der greisliche Ton genau zum Hörn gwesen. Im Gang pfeiffd des ah ganz fürchdalich. Unten im Wohnzimma des Nämliche und in da Kuchl ah.

Koan Schimma, wo de Gaudi herkimmd und wia ma des abstoid. Aus dem Haus is der grennt und hod glusd, ob de Pfeiffarei vom Nachbarn kimmd, aba do hod er nix gherd. Dann is er wieda retour, arschling ins Haus eine, damit er de Umgebung beobachten ko, ob da a so a Bazi pfeifft oda neda. Nix war zum sehng.

De beste Ehefrau von olle hod dann a no midgschmatzd, wo de Pfeiffarei herkemma kanndad. „Des pfeifft scho bei uns herin. Es werd Zeit, dass da wos eifoid“, hods iahm Lattierl mit auf den Weg gem. Des hod sei Laune ned bessa gmachd. Seine Luser san imma größa worn, und dann is da Blick an da Deckn vom Gang hängabliem. De Pfeiffarei is vo do kemma, ganz gwiß. Her mit da Stafflei, aufegrabbed und dem Rauchmoida an Kragn umdrahd. A himmlische Ruhe hod se aufs Gmiad glegd, und de Woid war wieda guad. Von dem Rauchmoida war de Batterie laar, und dann pfeiffd der ohne Ende.

Wia hoaßd des bei Wilhelm Busch: „Ich hörte mal, dass man Verdruss, womöglich streng vermeiden muss.“

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