Pfarrgemeinderatsvorsitzender lädt zum „aktiven Dialog“ ein

Pfarrei Ranoldbserg will auch in Zukunft die Kirche im Dorf behalten – in zehn Jahren eine halbe Million Euro investiert

Ranoldsberg – Im Anschluss an den Sonntagsgottesdienst fanden sich die Mitglieder der Pfarrei Ranoldsberg zur Pfarrversammlung im Gasthaus Willis-Sengmüller ein. Pfarrgemeinderatsvorsitzender Gerhard Brandmaier informierte die Anwesenden über die Aufgaben und die Arbeit des Pfarrgemeinderates. Neben der Vertretung der Pfarrgemeinde ist der Pfarrgemeinderat auch verantwortlich für den Aufbau einer lebendigen Pfarrgemeinde und bildet das Gremium an der Basis der Pfarrei vor Ort. Neben den regelmäßigen eigenen Sitzungen nehmen Vertreter auch an den Sitzungen des Pfarrverbandsrates, der Kirchenverwaltung sowie dem Dekanatsrat teil. Mit der Organisation des jährlichen Pfarrfestes sowie dem Seniorennachmittag trägt man auch zum geselligen Miteinander bei.

Kirchenpfleger Johann Ecker gab Einblick in die Arbeit und die Aufgaben der Kirchenverwaltung. Dazu gehören die Verwaltung, die Pflege und der Unterhalt des Stiftungsvermögens, die Erstellung des Haushaltsplans sowie die kirchlichen Dienste über das Jahr.

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Bezüglich der durchgeführten baulichen Maßnahmen blickte Ecker zehn Jahre zurück und stellte fest, dass während dieser Zeit knapp 500 000 Euro in den Erhalt und die Renovierung der Gebäude und Anlagen der Pfarrkirchenstiftung Ranoldsberg investiert wurden. Die größten Maßnahmen waren die Sanierung der Friedhofsmauer, die Sanierung der Empore und der Orgel sowie der südliche Weg zwischen Friedhof und Pfarrkirche. Mit der Sanierung des nördlichen Weges, des Weges nach Klopferbrunn, den Innen- und Außenarbeiten am Pfarrhof sowie der Außenrenovierung des Kirchturmes sind bereits weitere Maßnahmen geplant und zum Teil bereits in Ausführung.

Pfarrgemeinderatsvorsitzender Brandmaier gab noch einen Ausblick auf die für Oktober 2020 geplante Romreise sowie das Fest zum 40-jährigen Bestehen des Pfarrverbandes Buchbach am 21. Juni 2020 in Buchbach. Zudem berichtete er von den Arbeiten am neuen Pastoralen Konzept für den Pfarrverband und er lud dazu ein, im Rahmen eines „aktiven Dialogs“ die notwendigen Veränderungen mitzugestalten um auch zukünftig die Kirche im Dorf zu behalten. eth

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