Pfarrbüro Aschau ist neu besetzt

Aschau –. Knapp 14 Jahre, von September 2006 bis Juni 2020, war sie das Gesicht des Pfarrbüros: Kuni Eibl.

Nun hat sie sich in den Ruhestand verabschiedet. „Es war eine schöne Zeit“, so Eibl. Sie freue sich sehr da rauf, sagt sie und erklärt, dass sie sich ab jetzt mehr der Familie und auch den Hobbys widmen möchte. Dem Leben nochmal eine neue Richtung geben, das sei ihr wichtig.

Vor 16 Jahren hatte sie sich für die Stelle im Pfarrbüro beworben. Ab 1. September 2004 ging sie zwei Jahre lang ehrenamtlich einmal pro Woche bei Vorgängerin Elisabeth Garner in die Lehre. Danach wurde sie fest angestellt.

Pfarrer von Aschau war damals Hans Altmann, dem sie bis heute freundschaftlich verbunden ist. Seitdem ist viel passiert in der Pfarrei Aschau: große und kleine Unwägbarkeiten, kurze und langwierige Prozesse und das normale Alltagsgeschäft wurden von Eibl begleitet. Besonders in Erinnerung bleiben wird ihr der Brand im alten Pfarrhaus, die Übergabe der Verwaltung des Kindergartens mit der Gründung des Kindergartenverbundes „Aschau-Kraiburg-Waldkraiburg“ und natürlich der Umzug des Pfarrbüros ins Pfarrheim St. Anna.

Bis zur Gründung des Kindergartenverbundes gehörte der Kindergarten mit Personal und allen Abrechnungen zu ihrem Aufgabenbereich. Vor allem die Buchhaltung lag ihr am Herzen. Oberstes Ziel sei gewesen, dass die Finanzen stimmen, betont sie. Mit Tatkraft, Umsicht, Entschiedenheit und mit viel Feingefühl für die Anliegen aller, die zu ihr ins Pfarrbüro kamen, hat Eibl ihre umfangreichen Aufgaben souverän und geduldig gemeistert. Auch „Seelsorgerin“ sei sie obendrein gewesen, erklärt Pater Bernhard Stiegler: „Als erste Adresse in unterschiedlichsten Belangen hat sie den Pfarrer in vielerlei Hinsicht entlastet!“

Für die neue Lebensphase wünscht ihr Stiegler vor allem Gesundheit, weiterhin Unternehmensfreude, Gelingen aller sportlichen und kulturellen Vorhaben und dass sie in der neu gewonnenen freien Zeit die familiären Freuden, besonders mit ihren Kindern und Enkeln, genießen kann.

Seit April 2020 arbeiten sich die beiden Nachfolgerinnen Michaela Bock und Susanne Stimmer in die Aufgaben im Pfarrsekretariat ein. Zusammen mit Marianne Gerstner bilden sie nun das Team im Pfarrbüro. Die Aufgaben haben die drei Sekretärinnen – soweit wie möglich – untereinander aufgeteilt. Für die Bereiche Buchhaltung und Friedhof ist künftig Michaela Bock zuständig. Um Personalangelegenheiten, Öffentlichkeitsarbeit, Gebäude und das Pfarrblatt kümmert sich Susanne Stimmer. Marianne Gerstner deckt die Bereiche Matrikelführung, Erstkommunion und Firmung sowie Caritas ab.

Kommentare