Perspektivwechsel in der Kirche

Ampfing – Die katholische Kirche steht vor einer Neuausrichtung: Künftig wird es weniger hauptamtliche Seelsorger geben.

Seelsorgeeinheiten werden immer größer, gleichzeitig legen die Menschen größeren Wert darauf, dass Seelsorge passgenaue Angebote bereithält. In diesen Veränderungen gibt es eine Tendenz, sich nur mehr mit den eigenen Themen zu beschäftigen und nur für diejenigen präsent zu sein, die (noch) die Gottesdienste besuchen. Aber darin liegt keine Zukunft!

Ein Weg könnte ein Perspektivwechsel sein: die „existenziell gewendete Pastoral“. Sie geht auf Menschen zu, die bisher am Rande des kirchlichen Bewusstseins leben. Umgekehrt spielt für viele Menschen die Kirche keine Rolle. Wenn die Begegnung beider Welten gelingt, könnten sich zukunftsweisende Impulse ergeben.

In einem Gesprächsabend heute, Montag, ab 19.30 Uhr im Pfarrheim in Ampfing mit Pastoralreferent Michael Tress werden diese allgemeinen Gedanken vertieft und konkretisiert.

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