OVB-Serie „Das Kräuterrezept“

Die Zitronenmelisse: In ganz Südeuropa beheimatet

Zitronenmelisse lässt sich auch als Tee zubereiten und hebt die Stimmung.
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Zitronenmelisse lässt sich auch als Tee zubereiten und hebt die Stimmung.

Laut Kräuterpraktikerin Birgid Schmid hebt Zitronenmelisse die Stimmung. Die Zitronenmelisse wächst an Wegrändern, Bachläufen, Bahngleisen und Gärten. Sie ist in ganz Südeuropa und im Mittelmeerraum beheimatet.

Das Kraut stammt aus der Familie der Lippenblütler. Bis zu einem Meter hoch kann die Zitronenmelisse werden. Die Blätter haben einen zitronen-minzigen Duft.

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Ideal für Bienen und Insekten

Die weiß bis rötlichen Blüten öffnen sich im Sommer und laden Bienen und andere Insekten zum Kommen ein. Blätter und die Spitzentriebe werden im Juni bis Juli eingesammelt. Auch gibt es einige Inhalts- und Wirkstoffe.

Als Tee und Abwehrmittel

Verwendung: Blätter und Spitzentriebe.

Verwechslung: Mit der Taub- nessel, die ist auch essbar.

Verarbeitung: Die Blätter und Triebspitzen kann man trocknen und als Tee trinken, hebt die Stimmung. Außerdem wirken zerstoßene Blätter als Abwehrmittel gegen Insekten.

Hilfe gegen Herpes

Die Zitronenmelisse hilft auch gegen Herpes-Bläschen. Im Sommer kann man auch daraus eine leckere, erfrischende Wildkräuter-Limonade herstellen.

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