Otter gegen Lentner in Stichwahl

Gars – „Stimmenmäßig bin ich vorn und hab gewonnen, aber dennoch bin ich noch nicht gewählt“, sagt der parteiunabhängige Robert Otter, der 48,9 Prozent der Stimmen in Gars eingefahren hat und damit in die Stichwahl muss.

Sein Kontrahent ist Anton Lentner (FW Lengmoos; 42,2 Prozent). Otter fehlten nur 24 Stimmen zur absoluten Mehrheit. Gelassen sei er in die Wahl gegangen und werde dies auch bei der Stichwahl tun. Michael Kasenbacher ist mit 8,9 Prozent der Stimmen Drittplatzierter. „Wir leben in einer Demokratie. Die Bürger haben entschieden und das akzeptiere ich.“ Natürlich sei er vom Ergebnis enttäuscht.

Grundsätzlich sorgen Wahlen ja immer für Überraschungen, sagt Lentner. Er hat langjährige Erfahrung als Kreistags- und Gemeinderatsmitglied. Dass Robert Otter, sein Kontrahent und ein kommunalpolitischer Newcomer, so weit kommt, „das hätte ich nicht gedacht“, sagt Lentner am Tag nach der Wahl zur Wasserburger Zeitung. Lentner zeigt sich ein wenig enttäuscht, dass seine Bemühungen in den Gremien in der Bevölkerung wohl nicht so angekommen seien. Mit Blick auf die Stichwahl sagt der 57-Jährige, „Otter liegt vermutlich gut im Rennen. Ich bin nimmer so optimistisch, dass ich Bürgermeister werde“. Otter (50) meint „Möge der Bessere oder der Glücklichere die Wahl gewinnen.“ kla

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