Aus den Ortsvereinen nicht wegzudenken

Josef Ruf aus Flossing feierte seinen 90. Geburtstag. Wagner

Flossing –. Mit Josef Ruf feierte am gestrigen Mittwoch ein „Flossinger Original“ seinen 90.

Geburtstag.

Der Jubilar ist jemand, der stets die Ärmel hochkrempelt, wenn es darum geht, etwas voranzubringen.

Unter anderem ist er Mitbegründer des 1951 wieder ins Leben gerufenen Radfahrvereins „All Heil“. Diesem gehört er nun seit 69 Jahren an.

Er engagiert sich bei dem Thema „Dorferneuerung“, für die er als örtlich beauftragtes Mitglied von 1994 bis 2008 aktiv war.

Auch widmete er sich der Kommunalpolitik, indem er zwölf Jahre dem Gemeinderat angehörte.

Der „Ruaf Sepp“, wie er stets genannt wird, trug ein großes Stück zur Entwicklung von Flossing bei.

Für seine Verdienste im Ehrenamt wurde ihm 2002 das „Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten“ verliehen.

Er wurde am 25. März 1930 in Flossing geboren und besuchte dort die Volksschule. 1944 begann er eine Lehre als Landmaschinenmechaniker bei Georg Wimmer und arbeitete dort acht Jahre lang.

Weitere Stationen waren Aschau und München, ehe er 1958 nach Waldkraiburg zum heutigen Unternehmen Netzsch kam, bei dem er als Schlossermeister tätig war.

Er heiratete 1952 seine Frau Hilde, geborene Leier, hat mit ihr zwei Söhne und eine Tochter und ist mittlerweile dreifacher Opa und zweifacher Uropa.

Der Jubilar betonte, dass all seine ehrenamtlichen Aktivitäten und die Leidenschaft für das Stockschießen einen verständnisvollen Partner brauchten:

„All diese Aktivitäten wären ohne das Verständnis meiner Frau Hilde nicht möglich gewesen.“ wag

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