Mit Optimismus und Gottvertrauen

Feiert 80. Geburtstag: Rupert Oberloher. Krell

Rattenkirchen – Ein von Optimismus und Glaubensstärke geprägtes Leben wurde mit dem 80.

Geburtstag von Rupert Oberloher aus Wald gefeiert, ein Leben voller Höhen und Tiefen und ein Leben für die Familie.

Rupert Oberloher wurde als erstes Kind der Eheleute Rupert und Therese Oberloher eine Woche nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges geboren. Zusammen mit sieben Geschwistern wuchs er auf dem elterlichen Anwesen auf. 1945 kam er in Rattenkirchen zur Schule, und erinnert sich gerne daran, waren doch er, sein Bruder Franz und ein Flüchtlingsjunge ein „einmaliges Dreiergespann“, das sich mit allerlei Spaß und Streichen die Zeit vertrieb. Danach absolvierte er die Landwirtschaftliche Berufsschule und erweiterte sein berufliches Wissen in der sogenannten Winterschule.

1970 heiratete er Marianne Göschl. Der glücklichen Ehe wurden sechs Kinder geschenkt. Ein schwieriges Jahr stand der Familie 1980 bevor, denn Rupert Oberloher hatte im Juni einen schweren Unfall mit einem Heugebläse erlitten, dem eine komplizierte Kopfoperation im Klinikum zu Großhadern folgte. Doch mit seiner Familie meisterte er auch diese schlimme Zeit. 1985 verstarb sein Vater, 1988 seine Mutter, denen er sehr verbunden war.

Oberloher kann auf ein beruflich erfolgreiches Leben zurückblicken. Neben dem landwirtschaftlichen Betrieb wurde 1952 eine kleine Forstbaumschule gegründet, die im Laufe der Jahre ausgebaut wurde und heute als Forst- und Gartenbaumschule von seinem Sohn Rupert und dessen Frau Gertrud geführt wird.

Jetzt, im Unruhestand, genießt er seine 13 Enkelkinder, ist Mitglied bei den Eisschützen, der Feuerwehr, den Eichenlaub Schützen und dem Gesangsverein und nimmt rege am gesellschaftlichen Leben teil. Sein Dank gilt seiner Familie für den großen Zusammenhalt, aber auch den Herrgott und die Gottesmutter vergaß er nicht für deren Beistand und Hilfe. Neben Bürgermeister Rainer Greilmeier, der die Glückwünsche der Gemeinde übermittelte, und den Vereinen überraschten den Jubilar seine Kinder mit einem ganz besonderen Geschenk: Nach 25 Jahren Pause musizierten sie wieder als „Walder Stubnmusi“. krll

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