Online-Schaufenster der Region

Das Bauernland Inn-Salzach entdecken können interessierte Besucher und auch Einheimische auf der Internetseite www.mehr-vom-land.de. Die beiden Landräte Georg Huber (links) und Erwin Schneider(rechts) haben die Seite gemeinsam mit Projektleiterin Gabriele Wolfmeier (sitzend) und Erster Vorsitzender Johanna Hartsperger freigeschaltet. Foto nl
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Das Bauernland Inn-Salzach entdecken können interessierte Besucher und auch Einheimische auf der Internetseite www.mehr-vom-land.de. Die beiden Landräte Georg Huber (links) und Erwin Schneider(rechts) haben die Seite gemeinsam mit Projektleiterin Gabriele Wolfmeier (sitzend) und Erster Vorsitzender Johanna Hartsperger freigeschaltet. Foto nl

Seit fast eineinhalb Jahren arbeitet der Verein "Bauernland Inn-Salzach" daran, Landtourismus und landwirtschaftliche Angebote in der Region zu vernetzen und Einheimischen wie Touristen zu präsentieren. Jetzt ist die Internetplattform "www.mehr-vom-land.de online gegangen, die die Angebote in der Region darstellen soll.

Töging - Als "Schaufenster der Region" soll die Internetpräsenz die Wahrnehmung fördern und helfen, das Angebot effektiv zu vermarkten, sagte Leitender Landwirtschaftsdirektor Josef Kobler bei der Vorstellung der Internetseite am Amt für Landwirtschaft Töging.

Das Bauernland Inn-Salzach erstreckt sich über die beiden Landkreise Mühldorf und Altötting und hat mittlerweile über 100 Mitglieder - landwirtschaftliche Gastronomie- und Gästebetriebe, Direktvermarkter, Imker, Schäfer, Kräuterpädagogen und viele mehr aus den drei Hauptbereichen Bauernland entdecken, erleben und genießen.

Gefördert wird das Projekt im Rahmen des europäischen Leader-plus-Programms und von den beiden Landkreisen. "Wir wollen das qualitativ hochwertige Angebot in der Region sichtbar machen", sagte Erste Vorsitzende Johanna Hartsperger, und die Anbieter untereinander vernetzen.

Das sei gut gelungen, lobte Leadermanagerin Angelika Vaas. Ziel des Leader-Programms sei die Vernetzung im ländlichen Raum mit beispielhaften Aktionen zu fördern, dabei sei das Bauernland beispielhaft. Ohne große finanzielle Hilfen und mit viel ehrenamtlichen Engagement habe der Vereinsvorstand und das Projektmanagement die Idee mit Leben erfüllt. "Ich freue mich, dass es gelungen ist, den Mehrwert des ländlichen Raums so schnell darzustellen", lobte auch Landrat Georg Huber, die Region sei ein liebenswerter Naturraum und ein Erziehungsraum für Kinder vor allem aus städtischen Gebieten.

Die Landwirtschaft landkreisübergreifend darzustellen sei eine hervorragende Idee, lobte auch sein Altöttinger Amtskollege Erwin Schneider. Auch im Landkreis Altötting sei die Landwirtschaft, anders als die großen Industrieansiedlungen vermuten lassen, ein wichtiger Erwerbszweig, der gefördert werden müsse. Neben der Homepage und Flyern plant das Bauernland dazu Broschüren und Messeauftritte.

Wichtig bei der Gestaltung der Homepage sei gewesen, dass sich die einzelnen Mitgliedsbetriebe wiederfinden, sagte Projektleiterin Gabriele Wolfmeier. Alles verwendete Bildmaterial sei deshalb aus dem "echten Leben", von den einzelnen Höfen. Es gibt einen Veranstaltungskalender und Verzeichnisse des Angebots, der Gastgeber, der Hofläden, von Dienstleistungen wie Koch- und Backservice, von Freizeitangeboten, wie des Wildparks Oberreith, der Waldbühne und vielem mehr, sowie Rezepte und Wandertipps. "Schaut rein", rief sie auf, "es gibt viel zu entdecken." Erreichbar ist die Seite auch unter www. bauernland-inn-salzach.de. nl

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