Tag der offenen Tür in der neuen Töginger Turnhalle mit Krippenanbau

Bei der Einweihungsfeier überreichte Architekt Robert Augustin (links) und der Inhaber des Architekturbüros, Michael Kremsreiter (rechts), einen symbolischen Schlüssel an Kindergartenleiterin Nadine Dietrichsbruckner, Schulrektor Manfred Putz und Bürgermeister Dr. Tobias Windhorst.

Nachdem die neue Sporthalle der Töginger Comenius-Schule Ende Oktober und der Krippenanbau bereits zum Schuljahresbeginn den Betrieb aufgenommen haben, fand jetzt die offizielle Einweihung statt.

Töging – Mit Hochdruck wurde zuletzt an der neuen Zweifachturnhalle gearbeitet, nachdem die Arbeiten an der Zweifachturnhalle wegen des Bodenlegertrupps nicht fristgerecht zum Schuljahresbeginn abgeschlossen werden konnten.

Insgesamt 3,6 Millionen Euro hat der Bau gekostet, wovon aber der Freistaat, trotz eines zunächst anders lautenden Förderbescheids, einen Großteil getragen hat. Bei der feierlichen Einweihung mit Geistlichen beider großen Konfessionen wurde die neue Sporthalle offiziell eingeweiht. Auch der Schulchor lieferte seinen Beitrag.

Gebaut wurde an dem Gebäude seit Mai 2018, während die alte Halle aus dem Jahr 1961 bereits im Februar davor abgerissen worden war. Bürgermeister Tobias Windhorst erinnerte in seiner Rede anlässlich der Einweihung vor rund 100 geladenen Gästen, dass man seitens der Stadt große Anstrengungen unternommen habe, den zunächst vorliegenden Förderbescheid der Regierung für eine Einfachturnhalle noch in eine Zweifachturnhalle zu ändern.

Fest mit in das Gebäude integriert sind Räumlichkeiten und Schlafräume für eine zwölfköpfige Krippengruppe des benachbarten Kindergartens St. Josef. Darüber liegt im Obergeschoß der Halle ein Versammlungsraum, den Rektor Manfred Putz künftig unter Anderem für Elternabende nutzen möchte. Auch der Pausenverkauf findet von nun an dort statt, da ebenfalls eine kleine Küche integriert wurde.

Sportreferentin Kathrin Hummelsberger (CSU) merkte auf der letzten Stadtratssitzung jedoch ein erstes kleines Problem an: die zwölf an der Erhartinger Straße gelegenen Parkplätze, die man beim Bau der Halle gleich mit eingeplant hatte, würden seither vorrangig von Anwohnern genutzt, die „dort Tag und Nacht stehen“, so die Stadträtin. Die Parkplätze waren aber ursprünglich in erster Linie für die Hallennutzer aus den Töginger Vereinen gedacht, die die Halle in den Nachmittags- und Abendstunden ebenfalls nutzen können.

Am Samstag, 30. November, findet in der Halle und dem Anbau von 10 bis 14 Uhr ein Tag der offenen Tür statt. pbj

Kommentare