Oberneukirchen: Nachruf auf Engelberg Hopf

Oberneukirchen – Jeder Mensch hinterlässt Spuren seines Lebensweges, manche verblassen, andere leuchten immer wieder auf, wenn vom Verstorbenen gesprochen wird.

Engelbert Hopfs Spuren erinnern an einen Menschen, der in seinem Heimatdorf während seines 90-jährigen Lebens zu den Bürgern gehörte, die nicht vergessen werden.

Bürgermeisterin Anna Meier dankte übers Internet dem Verstorbenen, der mit Weitblick und Achtsamkeit zum Nächsten sich den Herausforderungen als Gemeinderat von 1968 bis 1994 stellte. Auch über 40 Lehrlinge und viele Gesellen erinnern sich an einen Lehrherrn und Meister, der immer das richtige Gespür für seine Arbeiter hatte. „Ich bin in Oberneukirchen geboren, zur Schul ganga und hab den Beruf des Huf- und Wagenschmieds bei meinem Vater erlernt und Schmied bin i immer noch“ schilderte er sein Leben.

Am 16. November 1929 erblickte er in Oberneukirchen das Licht der Welt und wuchs mit drei Schwestern und einem Bruder unterhalb des Schulbergs auf. Nach seiner Gesellenzeit und Meisterprüfung übernahm er 1960 den elterlichen Betrieb. Mit der Heirat 1960 mit Marianne Bergmann aus Unterneukirchen gründete er eine Familie, seine drei Kinder Marianne, Inge und Engelbert waren für ihn stets sein Leben und für die sechs Enkelkinder gab es keinen besseren Opa. Gemeinsam modernisierten die Hopf-Eheleute den Betrieb und bauten ihn immer mehr aus bis zur Übergabe an Sohn Engelbert. Als humorvoller, geselliger Mensch war er sehr beliebt bei allen Vereinen und er hatte immer ein offenes Ohr als Mitglied in der Vorstandschaft der Raiffeisenbank und in der Kirchenverwaltung. Besonders war in den letzten Jahrzehnten der Seniorenclub mit seinen monatlichen Treffen immer ein willkommener Anlass sich mit seinesgleichen zu treffen. Noch im November feierte er seinen 90. Geburtstag mit vielen Freunden und der Familie. Unerwartet endete sein Lebensweg nach einer kurzen Krankheit und er ging heim in eine andere Welt, an die er als gläubiger Mensch immer geglaubt hat. fim

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