Nachruf auf Georg Zauner aus Oberneukirchen

Georg Zauner
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Georg Zauner

Der Lebensweg von Georg Zauner, dem „Straßer Schorsch“, wurde in den letzten sechs Jahren zu einem Kreuzweg. Die stets fürsorgliche Pflege durch seine Familie ermöglichte ihm ein Leben inmitten dieser. Jetzt starb er nach einem kurzen Krankenhausaufenthalt und fand seine letzte Ruhe im Oberneukirchner Friedhof.

Oberneukirchen – Geboren wurde er auf dem Oberstarrnhof, am 10. Januar 1931. Dort wuchs er mit drei Geschwistern auf und besuchte die Volksschule in seiner Heimatgemeinde. Das Rüstzeug für die Arbeit in der Landwirtschaft holte er sich auf dem elterlichen Hof und in der Winterschule in St. Ottilien. Nebenbei ging er noch zum „Tagwerken“ in der Nachbarschaft.

In der heimatlichen Pfarrkirche heiratete er Margarethe Pfau im Jahr 1961 und übernahm mit ihr den elterlichen Straßerhof. Für die drei Töchter und den Sohn war er immer ein fürsorglicher Vater. Ein schwerer Schicksalsschlag war der frühe Tod seines Sohnes, der mit 29 Jahren an einer unheilbaren Krankheit starb.

Das Ehepaar bewirtschaftete den Hof bis zur Übergabe an Tochter Christine. Neben seiner Familie war der Bauernstand für ihn wichtig. Er setzte sich immer dafür ein. Sechs Enkel trauern um ihren geliebten Opa. Über ihren Besuch freute er sich immer. Als Mitglied der Feuerwehr Oberneukirchen, der Marianischen Männerkongregation und des Seniorenclubs war er beliebt. fim

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