Oberneukirchen: Besteht Aussicht auf Glasfaser für alle?

Zum wiederholten Mal beschäftigte das Thema Breitband den Gemeinderat Oberneukirchen in seiner Sitzung.

Oberneukirchen – Anwesend waren deshalb die Herren Anton Biereder und Mario Lange vom Ingenieurbüro Höpfinger. Sie informierten über weitere Schritte gemäß den neuen Gigabit-Richtlinien. So sprach Biereder über einen vierten Ausbauschritt im Rahmen des neuen Förderprogramms „Gigabit“, da für den dritten Ausbauschritt keine Angebote abgegeben wurden. Eine Skizze zeigte die unterversorgten Bereiche, die jetzt mit Glasfaser versorgt werden könnten.

Biereder sprach auch von der Möglichkeit, durch die Wassertiefbaumaßnahme im Außengebiet Lehrrohre zu verlegen. Lang sprach anschließend über eine vorliegende Kostenschätzung und einer Fördersumme von insgesamt 885 000 Euro. Bürgermeisterin Anna Meier (FWG) und Gemeinderat Georg Schwarz (FWG) waren der Meinung, eigentlich müssten alle Siedlungen und auch der gesamte Außenbereich mit Glasfaser versorgt werden.

Gemeinderätin Theresia Mayerhofer (FWG) stellte dazu die Frage, was eine gesamte Umrüstung kosten würde. Für diese Maßnahme gebe es noch keine Berechnung, so Biereder. Er schlug dem Gemeinderat vor, eine gesamte Berechnung zu machen und dann vielleicht auf mehrere Lose verteilt zu bauen.

Im Januar wolle er eine neue Planung vorlegen mit der Verrechnung der Kostenschätzung für einen kompletten Ausbau im Gemeindebereich einschließlich der Siedlungen. Den Vorschlag nahm das Gremium einstimmig an. fim

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