Zwei Pfarrverbände, eine Verwaltungsleiterin: Auf Karin Löw kommt viel Arbeit zu

Verwaltungsleiterin Karin Löw mit Pfarrer Franz Eisenmann, die am Computer „alles klar machen“. Foto Jaensch

8500 Katholiken, zehn Pfarreien, aber nur sechs Seelsorger: Neue Verwaltungsleiterin soll die Seelsorger im großen Pfarrverband entlasten.

Neumarkt-St. Veit – Angesichts immer größerer Pfarrverbände und Seelsorgebereiche werden Pfarrer zunehmend in die Rolle von Managern gedrängt. Bei der Vielzahl von Verwaltungsaufgaben darf die Seelsorge aber nicht auf der Strecke bleiben. Abhilfe soll eine neue Berufsgruppe schaffen, die sich derzeit auch in unserem Dekanat etabliert: der Verwaltungsleiter.

Neumarkts-St. Veits Verbandspfarrer Franz Eisenmann ist deshalb sehr froh, dass er ab sofort für die Pfarrverbände Neumarkt-St. Veit und Schönberg in Karin Löw eine Verwaltungsleiterin gefunden hat. „Sie nimmt den Seelsorgern die Arbeit ab, die den Geistlichen die notwendige Zeit für die Seelsorge nimmt“, atmet Eisenmann auf.

Karin Löw übernimmt die Finanzverwaltung des Verbandes, koordiniert die Personalfragen und hat die Verwaltung und Instandhaltung der Gebäude und Friedhöfe inne.

Löw bringt dafür beste Voraussetzungen mit. Die diplomierte Betriebswirtin, die auch Konditor- und Bäckermeisterin ist, hat bisher in der Verwaltung mittelständiger Handwerksbetriebe gearbeitet.

Sie freut sich auf den neuen Aufgabenbereich, den sie von zwei Büros aus erfüllen wird. Ihre Arbeitszeit in Neumarkt-St. Veit und in Oberbergkirchen für die 8500 Katholiken in den beiden Verbänden richtet sich nach deren Größe.

Für die insgesamt zehn Pfarreien in beiden Verbänden stehen sechs Pastorale Mitarbeiter zur Verfügung und ebenso viele Sekretärsstellen. nz

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