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BAUMAßNAHMEN BEGINNEN

Zangberg: Wasserpreis steigt um 30 bis 35 Cent pro Kubikmeter

Wenn der Dorfplatz zum Lagerplatz wird: Das bot sich an, nachdem wegen Corona wohl noch längere Zeit keine Veranstaltungen stattfinden werden.
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Wenn der Dorfplatz zum Lagerplatz wird: Das bot sich an, nachdem wegen Corona wohl noch längere Zeit keine Veranstaltungen stattfinden werden.

Die Erneuerung des Wasserleitungsnetzes in Zangberg erfordert eine Gebührenerhöhung. Diese wurde nun im Gemeinderat beschlossen.

Von Alfred Huber

Zangberg – Am Zangberger Dorfplatz stapeln sich die zu verlegenden Rohre und in der Atzginger Straße lärmen die ersten Baumaschinen: Es tut sich was in Zangberg. Nicht zu übersehen wurden die Arbeiten zur Sanierung des Wasserleitungsnetzes in Zangberg in Angriff genommen. Aufgrund der guten Witterung konnten die Arbeiten am Bauabschnitt 3, der die Riedl- und Johann-Sebastian-Bach-Straße umfasst, fristgerecht begonnen werden.

Erneuerung der Hauptleitung

Ziel dieses Bauabschnittes ist die Erneuerung der Hauptleitung sowie der Hausanschlüsse in der Johann-Sebastian-Bach-Straße. Diese stammen teilweise aus dem Jahr 1963, dem Beginn der zentralen Wasserversorgung in Zangberg. Ebenso aus 1963 stammt die Versorgung der südlich der Riedlstraße liegenden Häuserreihe.

Damals rechnete man nicht mit einer weiteren Erschließung

Die Atzginger Straße ist bis zu sechs Wochen lang gesperrt.

Man hatte ursprünglich wohl nicht damit gerechnet, dass auf dem dahinter liegenden Klosterfeld jemals eine weitere Erschließung Richtung Norden – zwischenzeitlich ja bis zum Baugebiet Hausmanning – erfolgen wird. Und so wurde die Leitung damals südlich der Gebäude auf Privatgrund verlegt und als zweiter Ast der Wasserversorgung für den Anschluss der Hofmark weitergeführt.

Im Laufe der Jahre wurde die Leitung immer weniger zugänglich. Im Bereich von Schule und Mehrzweckhalle wurde sie sogar überbaut und führt mitten durch den im Rahmen der Dorferneuerung angelegten Dorfweiher. Diese Leitung wird nun stillgelegt, die Anwesen der Riedlstraße von Norden her an die dortige Versorgung mit neuen Hausanschlüssen angeschlossen und im weiteren Verlauf durch Maßnahmen im Bauabschnitt 1 (Ortsmitte) ersetzt.

Sanierungsmaßnahme ist förderfähig

Bei der Sanierung des Wasserleitungsnetzes handelt es sich nach Angaben der Verwaltungsgemeinschaft Oberbergkirchen um eine förderfähige Maßnahme bis hin zum Wasserzähler, da in der Satzung geregelt ist, dass der Hausanschluss bis zum Wasserzähler Bestandteil der öffentlichen Leitung ist.

Lesen Sie dazu auch: Spaziergang durch Zangberg – Die Kläranlage war das große Thema

Die der Gemeinde verbleibenden Kosten müssen über die Gebührensätze verrechnet werden, um die Anlage kostendeckend betreiben zu können. Laut den bisher kalkulierten Kosten muss mit einer Gebührenerhöhung um 30 bis 35 Cent pro Kubikmeter gerechnet werden.

Atzginger Straße bis zu sechs Wochen gesperrt

Beide jetzt betroffenen Leitungen sind über die Atzginger Straße versorgt, wodurch diese nach Auskunft der ausführenden Firma für fünf bis sechs Wochen gesperrt sein wird. Eine örtliche Umleitung ist ausgeschildert.

Im Zuge der Maßnahme ist auch eine Querung der Staatsstraße 2354 nach Oberbergkirchen notwendig, die aber mittels einer Stahlrohrpressung erfolgt, so dass es hier zu keiner Behinderung kommt.

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