Nachruf

Hermann Söll aus Wurmsham im Alter von 66 Jahren verstorben

Hermann Söll
+
Hermann Söll

Wurmsham – Im Alter von 66 Jahren wurde der Bauer und langjährige Schützenmeister der Schützengesellschaft „Rott-Quelle Wurmsham“ Hermann Söll vom Tod heimgesucht.

Eine große Trauerschar nahm Abschied bei der Beisetzung und Beerdigung auf dem Gemeindefriedhof. Pfarrer Tobias Rother bemerkte zelebrierte die Trauerfeier. Die Musik ergänzte die Feier mit besinnlichen Weisen. Schützenkameraden trugen den Verstorbenen zur letzten Ruhestätte.

Viel Einsatz und Ehrgeiz zum Wohle des Vereins

Am offenen Grab bedauerte Ehrenschützenmeister Hans Tiefenbeck, dass der Schützenverein von ihrem langjährigen Schützenmeister Abschied nehmen muss. In den 30 Jahren habe der „Hudlberger Hermann“, wie genannt wurde, den Verein geführt und geprägt und dies mit seiner ruhigen, unermüdlichen oder auch fröhlichen Art. Viele Veranstaltungen, wie das 125-jährige Vereinsjubiläum und eine ganze Reihe von sportlicher oder kameradschaftlicher Vereinstätigkeit verlangten von ihm viel Einsatz und Ehrgeiz. Von der KSK Wurmsham schloss sich Stefan Wilhelm mit Dankesworten für langjährige Vereinstreue an.

Weitere Nachrufe und Todesanzeigen finden Sie auf unserem Trauerportal.

Mit Boden, Natur, Hof und Heimat eng verbunden

Hermann Söll wurde am 25. Juli 1956 der Eltern Josef und Erna in Hudlberg, in der damaligen Gemeinde Irl, geboren. Mit den Geschwistern Georg, Heidi und Elfriede wuschs er auf dem Bauernhof auf. Nach der Schulzeit in Seifriedswörth und Velden besuchte er die Landwirtschaftsschule in Mühldorf und die Lehrzeit konnte er zu Hause antreten und war somit von Jung an mit Boden, Natur, Hof und Heimat eng verbunden.

Hof, Familie und Schützenverein waren die Grundlage seines Wirkens

1984 schloss er mit Cilli Limmer die Ehe und daraus gingen die Kinder Andreas und Anna hervor. Der Vater verstarb 1996 und die Mutter 2007. Hof, Familie und Schützenverein waren die Grundlage seines Wirkens. „ Bauer sein, das war mein Leben“, so beginnt auch das Gedicht auf dem Sterbebild. Den Umzug in das neue Wohnhaus mit Altenteil von Sohn Andreas konnte Hermann Söll nur kurz erleben. ti

Mehr zum Thema

Kommentare