Es wird ein dreigeteilter Tag

Lisa Schober und ihre kleine Emma.
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Lisa Schober und ihre kleine Emma.

Egglkofen – Ihren ersten Muttertag als Mama hat sich Lisa Schober ein bisschen anders vorgestellt.

So wäre es schön gewesen, den Muttertag zusammen mit ihrer Mutter, die sie coronabedingt schon seit Wochen nicht mehr gesehen hat, und der Schwiegermutter, die im gleichen Haus wohnt, zu feiern. „Mit der Geburt unserer kleinen Emma ist das auch für die Omas ein ganz besonderer Tag“. Schön wäre es auch gewesen, wenn sie mit ihren Freundinnen, die ebenfalls in diesem oder vergangenen Jahr Mütter geworden sind, mit einem Glas Sekt anstoßen könnte. So haben Lisa Schober und ihr Mann Ludwig umgeplant: Morgens wird die kleine Emma in den Kinderwagen gepackt und die kleine Familie spaziert rund zwölf Kilometer zu Lisa Schobers Mutter zu einem gemeinsamen Frühstück. Wieder zu Hause haben Lisa und ihr Mann erst einmal Zeit für sich. Da bekommt sie auch ihr Muttertagsgeschenk, eine Fitnessuhr. „Da wegen Corona Kurse wie Rückbildungsgymnastik nicht stattfinden, muss ich jetzt selber was machen“, verrät Lisa Schober. Sie versucht, sich an diesem Tag ganz auf die Familie zu konzentrieren, mit ihren Schwestern telefonieren und nur Positives zu denken. Schließlich treibt die Physiotherapeutin und Osteopathin auch die Sorge um, wie es mit ihrer Praxis weitergehen wird. Am Abend abschließend wird mit der Schwiegermutter gegrillt. hsc

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