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Neuer Termin September

Witterung und Umplanung verzögern die Bauarbeiten des Radwegs von Feichten bis Egglkofen

Am südlichen Ortseingang von Egglkofen entsteht eine Gabionenwand. Die soll schon in den nächsten Tagen fertig sein. Die Fertigstellung des Radweges lässt allerdings noch bis September auf sich warten.
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Am südlichen Ortseingang von Egglkofen entsteht eine Gabionenwand. Die soll schon in den nächsten Tagen fertig sein. Die Fertigstellung des Radweges lässt allerdings noch bis September auf sich warten.
  • Josef Enzinger
    VonJosef Enzinger
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Zusätzliche Spundwände und Planung der Neutrassierung: Der Mai-Termin kann nicht mehr gehalten werden für die Freigabe des 2,8 Kilometer langen Weges von Feichten nach Egglkofen.

Neumarkt-St. Veit/Egglkofen – „Mai 2021“ kündigt die große Bautafel am Ortseingang von Egglkofen an. Bis dahin sollte der Geh- und Radweg von Feichten nach Egglkofen eigentlich fertig sein. Doch weil zum Teil Umplanungen erforderlich geworden sind, verschiebt sich der Fertigstellungstermin um vier Monate. Anfang September soll es nun so weit sein, wie das Staatliche Bauamt in Rosenheim nun mitteilt.

Manche Abschnitte sind bereits asphaltiert. Wegen einer Neutrassierung und zusätzlich nötiger Spundwände verzögert sich die Fertigstellung.

Zusätzliche Kosten in Hohe von 140.000 Euro

„Der neue Geh- und Radweg zwischen Neumarkt-St. Veit und Egglkofen kann Anfang September den Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern übergeben werden“, hatte das Staatliche Bauamt Rosenheim in einer Pressemitteilung informiert.

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Der Grund für die Verzögerung: Vor allem der Winter, mit Schneefällen bis Anfang April, hatte zuletzt dafür gesorgt, dass auf der Baustelle parallel zur B 299 nicht wie geplant weitergearbeitet werden konnte. „Zudem waren Umplanungen im Trassenverlauf notwendig, die den Zeitplan weiter verzögerten.

Die zunächst angestrebte Fertigstellung, im Mai dieses Jahres, ließ sich deshalb nicht realisieren“, bedauert das Bauamt.

Zusätzlicher Verbau von Spundwänden

Nachgefragt bei der Pressestelle des Bauamts in Rosenheim erklärt deren Pressesprecherin Ursula Lampe, dass nach Abstimmung zwischen dem Bauamt Rosenheim, der Gemeinde Egglkofen und den betroffenen Grundstückseigentümern unter anderem an einer Stelle die Neutrassierung des Geh- und Radwegs sowie ein zusätzlicher Verbau von Spundwänden erforderlich geworden seien.

Auch die Gemeinde Egglkofen wird zusätzlich finanziell belastet

Das beschert auch der Gemeinde Egglkofen Mehrkosten, die im Rahmen der Haushaltsberatungen in der Sitzung am kommenden Mittwoch zu berücksichtigen sind, wie Thomas Menzel, Kämmerer der Verwaltungsgemeinschaft Neumarkt-St. Veit, mitteilt.

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2,3 Millionen Euro investiert der Freistaat in den 2,8 Kilometer langem Weg von Feichten nach Egglkofen.

So seien im Haushalt 2021 inzwischen rund 155.000 Euro für den Straßenbau eingestellt worden. Ein beträchtlicher Teil davon fließe in die Anschlüsse von bestehenden Wegen, in Zufahrten und auch in Lärmschutzmaßnahmen im Zuge des Radwegebaus.

Lückenschluss auf 2,8 Kilometern

Mit dem Neubau des Geh- und Radwegs werde eine Lücke im Radwegenetz im Landkreis Mühldorf geschlossen, betont das Staatliche Bauamt. Er wird nach seiner Fertigstellung die rund 2,8 Kilometer voneinander entfernten Orte Feichten bei Neumarkt-St. Veit und Egglkofen verbinden und die Verkehrssicherheit für Radfahrerinnen und Radfahrer entlang der B 299 erhöhen.

Zeit- und abschnittsweise sei eine halbseitige Sperrung mit Ampelregelung

Auch wenn sich die Fertigstellung des Radweges noch einige Monate hinziehen wird, werde der Verkehr nur geringfügig beeinträchtigt. Zeit- und abschnittsweise sei eine halbseitige Sperrung mit Ampelregelung nötig. „Dies dient der Sicherheit der Arbeitenden und gewährleistet, dass die Maßnahme nun zügig fertiggestellt werden kann“, heißt es dazu aus der Behörde.

Mehrkosten in Höhe von 140.000 Euro

Insgesamt rund 2,3 Millionen Euro an Bundesmitteln investiert der Freistaat Bayern in diesem Bereich, um die Verkehrssicherheit für Radfahrer an der B 299 zu erhöhen.

Durch die Umplanung und die Verzögerung bei der Fertigstellung entstehen nach Angaben des Bauamtes Mehrkosten in Höhevon rund 140.000 Euro.

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