Bürgerentscheid zum Stadtplatz

Weil Bürgerbeschwerden aufgetaucht waren: Landratsamt hat in Neumarkt-St. Veit nachgeprüft

Es bleibt bei der Entscheidung der Bürger, die für einen „lebenswerten Stadtplatz mit Zukunft“ votiert hatten. Das Landratsamt hat die Stimmen nachgezählt und meldet geringfügige Korrekturen, die keinen Einfluss auf das Gesamtergebnis haben. Das heißt, die Stadt kann ihre bisherigen Planungen zur Sanierung des Stadtplatzes fortsetzen.
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Es bleibt bei der Entscheidung der Bürger, die für einen „lebenswerten Stadtplatz mit Zukunft“ votiert hatten. Das Landratsamt hat die Stimmen nachgezählt und meldet geringfügige Korrekturen, die keinen Einfluss auf das Gesamtergebnis haben. Das heißt, die Stadt kann ihre bisherigen Planungen zur Sanierung des Stadtplatzes fortsetzen.
  • Josef Enzinger
    vonJosef Enzinger
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Korrektur bei den Zahlen rund um die beiden Bürgerentscheide um den Stadtplatz in Neumarkt-St. Veit. Doch es bleibt beim „lebenswerten Stadtplatz mit Zukunft“, den das Ratsbegehren propagiert hatte

Neumarkt-St. Veit – Aufgrund von mehreren Bürgerbeschwerden hat das Landratsamt Mühldorf die Ergebnisse des Bürger- und Ratsbegehrens der Stadt Neumarkt-St. Veit zur Stadtplatzgestaltung überprüft. Wie die Pressestelle des Landratsamtes dazu jetzt mitteilt, seien vier von insgesamt 1964 abgegebenen Stimmen korrigiert, zwei davon seien für ungültig erklärt worden.

Stadt kann Planungen fortsetzen

„Auf den Ausgang des Bürger- und Ratsbegehrens haben die Korrekturen keine Auswirkungen“, informiert das Landratsamt weiter. Das Bürgerbegehren „ Rettet unseren schönen Stadtplatz“ hatte demnach 404 ungültige und 1560 gültige Stimmen. 849 Ja-Stimmenstehen 711 Nein-Stimmen gegenüber.

Das Ratsbegehren „Für einen lebenswerten Stadtplatz mit Zukunft“ hatte 91 ungültige Stimmen und 1873 gültige Stimmen. 1118 dieser Stimmen befürworteten das Ratsbegehren, insgesamt 755 Nein-Stimmenwaren zu verzeichnen. Es ändert sich also nichts: Die Stadt kann ihre bisherigen Planungen zur Sanierung des Stadtplatzes fortsetzen. Im Vorfeld der Bürgerentscheide hatte es kontroverse Diskussionen und Anfeindungen gegeben, sogar von Intrigen war in einer Stadtratssitzung die Rede.

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