Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Waldtracht ist komplett ausgefallen

Der kleinste Ortsverein in der Gemeinde Schönberg ist geprägt von großem Gemeinschaftssinn, dies zeigte der fast vollständige Besuch aller Mitglieder bei der Jahresversammlung der Imker, dem ein Gedenkgottesdienst vorausging.

Schönberg - Vorstand Ludwig Freilinger stellte in seinem Jahresbericht die Arbeit für die Erhaltung der Natur mit ihren Freuden und Sorgen in den Mittelpunkt. Die 214 in der Gemeinde betreuten Bienenvölker trügen seiner Ansicht nach zu einer ausreichenden Bestäubung von Obst- und Rapsblüten sowie zur Erhaltung der Artenvielfalt der Pflanzen bei. Das vergangene Jahr sei geprägt gewesen von ungünstigen Wetterperioden, sodass die Waldtracht vollkommen ausfiel und nur Blütenhonig geerntet werden konnte.

In den Zusammenkünften der Mitglieder wurden die Erweiterung der Völker, die Schwarmverhinderung, die Ablegerbildung und die gemeinsame Varroabekämpfung besprochen. Auf einer Standschau beim Mitglied Georg Reiter tauschten die Imker ihre Erfahrungen in der praktischen Arbeit aus.

Neben der Behandlung der Bienenvölker beteiligten sich die Mitglieder sehr rege an den Gemeinschaftsaufgaben der Ortsvereine, ob nun bei Arbeiten beim großen Schönberg-Festival" oder bei der Mitgestaltung des Advent- und Handwerkermarktes in Eschlbach.

Einen sportlichen Erfolg erzielte die gemeinsame Stockschützenmannschaft des Gartenbau- und Imkervereins, sie wurden Gruppensieger und mussten sich im Finale nur den Johannesschützen geschlagen geben.

Abschließend stellte der Vorstand das Jahresprogramm 2015 des Kreisverbandes und des Ortsvereines vor.

Mit einem sehr erfreulichen Bericht wartete dann Kassenwart August Brams auf. Es wurde seinen Ausführungen zufolge ein Jahresüberschuss in Höhe von 1026 Euro erzielt, der die Rücklagen für die Fahnenweihe auf 14829 Euro erhöhte.

In seinem Grußwort lobte Bürgermeister Alfred Lantenhammer die hervorragende Arbeit des Imkervereines zum Schutz der Natur und zur Stärkung des Gemeinschaftssinnes. Die Imkerei sei noch ausbaufähig, die Deutschen alleine, als Weltmeister im Honigverzehr, könnten ihren Eigenbedarf nicht decken.

Die Neuwahl der Vorstandschaft bereitete keine Mühe: Vorstand bleibt Ludwig Freilinger, Zweiter Vorstand und Schriftführer bleibt Richard Kapser, Kassenwart August Brams und Kassenprüfer Helmut Rasch, alle wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt, die Vorstandschaft wird den Verein in das 70-jährige Jubiläum mit Fahnenweihe im Jahre 2018 führen.

Zu Fähnrichen wurden Georg Reiter und Franz Pointner gewählt, sie werden von Georg Eberl, Alfred Eglsoer, Siegfried Peteratzinger und Fritz Keller begleitet. ann

Kommentare