Versenkbare Urnen am neuen Friedhof: Stadt Neumarkt-St. Veit führt Umgestaltungsmaßnahmen durch

Es ist lichter geworden am neuen Friedhof.Später einmal sollen Eichen, Ahorn und Felddorn aber mit ihrem großflächigen Krone für etwas Waldcharakter sorgen. Enzinger

Trauerwald, Urnenerdgräber, pflegefreie Bestattung – das sind die Schlagworte bei der Umgestaltung des Friedhofes am Vitusberg. Dafür mussten bereits im Januar Thujenhecken weichen. Jetzt hat der Bauhof der Stadt Neumarkt-St. Veit die Neuanpflanzung verschiedener Baumarten arrangiert.

Neumarkt-St. Veit – 14 Bäume haben Bauhofleiter Martin Wolf und seine Mitarbeiter am neuen Fridhof gepflanzt. Jeweils dreigroßkörnige Eichen, Felsenbirne, Amberbaum und Apfeldorn sowie zwei Feldahornbäume wurden gesetzt. Freilich fehlt das Blätterkleid bislang, der Schattenwurf der Jungpflanzen ist nicht gerade groß.

Doch der erste Schritt ist getan in Richtung Waldfriedhof, wie ihn Bürgermeister Erwin Baumgartner gerne hätte. Die Rede ist von sogenannten Urnenerdgrabsystemen, ein Baumbestattungskonzept, das das Gemeindeoberhaupt in Spiegelau entdeckt hat. Dabei handelt es sich um ein Urnenerdrohr aus Edelstahl mit einem Durchmesser von knapp 25 Zentimetern und einer Länge von 75 Zentimetern, das im Boden eingelassen wird.

Im Zuge der Umgestaltung wurden die Ligusterhecken durchgehbar gemacht. In den Bereiche, aus denen die Hecken entfernt wurden, wurden Gras angesät. Die äußeren Thujenhecken blieben vorerst noch erhalten. je

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