Aus der Vergangenheit lernen

Mahnende Wortefand Michael Asbeck bei der Ansprache bei der Gefallenenehrung am Kriegerdenkmal Wiesbach. hus

Neumarkt- St. Veit/Wiesbach. – Die Krieger- und Soldatenkameradschaft Wiesbach beging ihren Kriegerjahrtag mit einem feierlichen Gottesdienst in der Kirche St. Michael in Wiesbach und einem Gedenkakt am Kriegerdenkmal.

Nach dem Kirchenzug zum Gotteshaus, wo Pater Alfons aus Wunsiedel die Messfeier hielt, verlas Vorstand Josef Seidl die Namen der Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege aus dem Bereich Wiesbach und Frauenhaselbach, Kanonier Valentin Daffner feuerte Salutschüsse ab. Die Musikanten umrahmten den Gottesdienst mit der Schu bertmesse und Chorälen.

Zweiter Bürgermeister Michael Asbeck erinnerte an die Schicksale der unzähligen jungen Soldaten, die in den kriegerischen Auseinandersetzungen ihr hoffnungsvolles Leben lassen mussten. Asbeck betonte zwar, „dass wir seit 73 Jahren in Frieden leben“.

Aber auch heute schockieren Nachrichten über Krieg und Terror und Misshandlungen, die vor allem Flüchtlingen widerfahren würden. In den ersten sieben Monaten dieses Jahres seien bereits weit über 1000 Migranten ums Leben gekommen, die das Meer von Afrika nach Europa überqueren wollten. „Aus der Vergangenheit können wir für die Zukunft lernen und dabei hoffen auf Frieden und Toleranz auf Basis von richtigen Entscheidung der Politik.“

Namens der Stadt Neumarkt-St. Veit und zum Gedenken an die Gefallenen, Vermissten und Verstorbenen der Weltkriege und der Hoffnung auf Frieden legten Michael Asbeck und Reinhard Fuchs sowie für die KSK Wiesbach Vorstand Josef Seidl je einen Kranz nieder. Dazu senkten sich die Fahnen, als das Lied vom guten Kameraden erklang, anschließenden Bayernhymne angestimmt wurde und Salutschüsse des Kanoniers den Festakt abschlossen. hus

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