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Wie viel Aushub soll in die Grube?

Ehemalige Lehmgrube Oberbergkirchen: Diskussion um die geplante Verfüllung

Die ehemalige Lehmgrube in Oberbergkirchen (hier aus nördlicher Sicht) soll mit Erdreich teilweise aufgefüllt werden.
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Die ehemalige Lehmgrube in Oberbergkirchen (hier aus nördlicher Sicht) soll mit Erdreich teilweise aufgefüllt werden.

Die ehemalige Lehmgrube nördlich des Sportplatzes Aubenham beschäftigt den Gemeinderat in Oberbergkirchen. Die Grube soll verfüllt werden. Aber wie? Insbesondere Gemeinderatsmitglied Franz Gottbrecht (CSU) bereitet das Projekt Kopfzerbrechen.

Oberbergkirchen – Gottbrecht rechnete vor, dass über einen Zeitraum von sieben Jahren täglich vier Lkw-Ladungen herangeschafft werden müssten und der Aushub von rund 210 Häusern aufgefüllt würde. Er sprach sich für die Begrenzung der aufzufüllenden Menge sowie ein zeitliches Limit aus. Dies könne zu einem späteren Zeitpunkt auch noch einmal angepasst werden.

Auf den Grundstückseigentümer kommen Kosten zu

Gemeinderat Willi Kreck (BÜNDNIS 90 /Die Grünen) und Bürgermeister Michael Hausperger (CSU) wiesen darauf hin, dass auch die wirtschaftlichen Interessen des Grundstückseigentümers zu bedenken seien. Den Einnahmen durch die Verfüllung stünden auch Kosten gegenüber, zum Beispiel durch die Einrichtung eines Waschplatzes für die Fahrzeuge.

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Dieser sei unbedingt notwendig, da sonst eine Verunreinigung der Straße ähnlich wie bei der Ausfahrt des Kieswerks an der Mühldorfer Nordtangente zu erwarten sei. Auch nach abgeschlossener Rekultivierung entstünden laufende Kosten durch den Unterhalt des Geländes.

Grube soll wieder als landwirtschaftliche Fläche zur Verfügung stehen

Kreck erläuterte außerdem zum Verständnis kurz die Historie der Lehmgrube: Zunächst sollte sie nach Abschluss der Abbauarbeiten wieder als landwirtschaftliche Fläche genutzt werden. Anschließend war eine Bauschuttdeponie geplant, die jedoch durch eine Änderung des Deponierechts nicht mehr umgesetzt werden konnte, was zu den aktuellen Planungen führte.

Gemeinderatsmitglied Josef Fuchs (BÜNDNIS 90/Die Grünen) warf ein, dass die Menge der Verfüllung auch schon einmal deutlich höher geplant war und ohnehin schon stark reduziert wurde. Bürgermeister Hausperger konnte die Diskussion mit dem Hinweis schließen, dass der aktuelle Beschluss nur die grundsätzliche Aufstellung des Bebauungsplanes behandle und weitere Festsetzungen in den folgenden Sitzungen getroffen werden können.

Der Aufstellungsbeschluss erfolgte einstimmig.

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