Bei der 10. Tumblernight dem Whisky gehuldigt

Whisky trinkt man nicht nur, man riecht ihn auch. Deshalb haben diese Gläser oben einen erweiterten Rand.

Vor mehr als zehn Jahren wurde der Verein „Whisky Tumbler“ von nur elf Mitgliedern mit der Absicht gegründet, tiefer in die Welt des „Uisghe Beatha“ einzutauchen und sich dazu einmal im Quartal bei einem kleinen Verkostungsabend in gemütlicher Runde zur späteren Stunde zu treffen.

Niederbergkirchen – „Eine echte Schnapsidee also“, meint der Vorsitzende Michael Haslwimmer. Und alle zwei Jahre bieten sie der Öffentlichkeit eine Tumblernight an, bei der jeder ihrer Whiskys verkostet werden kann. Was zunächst im kleineren Rahmen im Saal des Niederbergkirchner Schützenwirtes begann, entwickelte sich rasch zu einem beliebten Treffpunkt der Freunde dieses so „männlichen“ Getränks“.

296 Flaschen Whisky konnten verkostet werden

Am Samstag, es war die 10. Tumblernight, war Gigantisches geboten: die elf Tumbler des Dorfes hatten 296 Flaschen Whisky ausgestellt und boten den zahlreichen Besuchern diese zur Verköstigung an. Der Vorsitzende Michael Haslwimmer freute sich besonders über den Besuch des „Markenbotschafters“ Helmut Knöpfle aus dem Bayerischen Wald, mit dem die Tumbler wichtige Kontakte pflegen. +++ Tipp der Redaktion: Kennen Sie schon unseren kostenlosen Feierabend-Newsletter? Die Top-Themen der Region um 17 Uhr per E-Mail – sauber ausrecherchiert und aufgeschrieben von Ihrer OVB-Redaktion.Jetzt Newsletter ausprobieren! +++

Von 18 Volumenprozent bis weit über 60 stand auf Flaschen, die die Niederbergkirchner Tumbler aus ihren Regalen nahmen und beim Schützenwirt ausstellten und zum Probieren anboten. Aus der ganzen Welt kamen die Flaschen: Von der Schweiz bis China, von Afrika bis Island, aber auch vom Tegernsee, Schwaben oder dem Bayerischen Wald kamen die edlen Produkte. „Doch mindestens 80 Prozent hier sind Whiskys aus Schottland.“, betont Michael Haslwimmer.

So unterschiedlich die Herkunftsländer oder die Herstellungsarten sind, so unterschiedlich sind auch die Geschmacksrichtungen: Süß, fruchtig, würzig, malzig, holzig, maritim, rauchig und und und…

„Wir trinken ihn bloß„

Ja, und das Whiskytrinken ist ja eine eigene Kultur, die aber doch sehr individuell gehandhabt wird. Whiskys um 500 Euro für die Flasche durften auch probiert werden. „Manche glauben, es sei eine Wertanlage. Andere sammeln einfach Whiskys. Wir trinken sie.“, lächelt der Boss. Aber er meint „wir genießen ihn einfach“.

All das wurde im Saal probiert und zelebriert. Dazu gab es auch passende Speisen, die das Wohlgefühl des Whiskys unterstrichen. „Fish and Chips,“ „Irish Shepherd´s Pie with salad“, sogar „Whisky Burger“ waren neben „New York Club Sandwich“ im Angebot. Auch Guiness wurde getrunken, doch verdrängte es nicht bayrisches Weißes oder Helles.

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