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Lustiger Dreiakter in Niedertaufkirchen

Theaterverein spielt geheimnisvolles Stück

Auf „ektoplastischem“ Wege sucht Fine (Evi Hallhuber) mit Emmeran (Tobias Huber) Kontakt zu den Toten. Diese (Ex-Polizist Stelzl (Martin Biberger) und Schreinermeister Bömmerl (Thomas Altschäffel) können sich als Geister aber nicht bemerkbar machen.
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Auf „ektoplastischem“ Wege sucht Fine (Evi Hallhuber) mit Emmeran (Tobias Huber) Kontakt zu den Toten. Diese (Ex-Polizist Stelzl (Martin Biberger) und Schreinermeister Bömmerl (Thomas Altschäffel) können sich als Geister aber nicht bemerkbar machen.

Die Lachmuskeln werden bei der Aufführung, die reich an Geistern ist, strapaziert. Der verstorbene Polizeibeamte Stelzl muss den soeben verstorbenen Schreinermeister abholen, er ahnt nicht, dass er aus dem Jenseits noch ein Verbrechen verhindern muss

Niedertaufkirchen Das war wieder einmal so richtig was fürs Herz und Gemüt. Nach zweijähriger Pause kündigte Theaterstadl-Vorsitzender Stefan Holz im vollen Saal des Gasthofs Roßkothen ein geheimnisvolles Theaterstück an. Mit dem Dreiakter von Markus Schebele und Sebastian Kalb knüpfte der Theaterverein wieder an die alte Tradition an, lustige bairische Schwänke vorzuführen.

Regisseurin Marion Kurz hatte zu dem an Geistern reichen Stück mit glücklicher Hand die richtigen Schauspieler gewählt und mit ihnen alles bestens einstudiert.

Der Polizeibeamte Stelzl ist gestorben und sitzt nun im himmlischen Wartezimmer. Bevor er ins Paradies darf, muss er noch eine letzte Aufgabe erfüllen. Er muss hinunter und den soeben verstorbenen Schreinermeister Bömmerl abholen.

Er ahnt dabei noch nicht, dass es sich bei diesem Auftrag um eine ziemlich harte Nuss handelt, und dass er selbst vom Jenseits aus noch einmal ein Verbrechen verhindern muss.

Martin Biberger als Polizist Stelzl und Thomas Altschäffel als eben verstorbener Schreinermeister sind verzweifelt bemüht, die gierigen Erbschleicherverwandten Froschmeier (Petra Huber und Oliver Vollmer) am Betrügen zu hindern. Sie mimen dabei mitleiderregend hilflose Geister, denen man gönnt, Kontakt zu den Lebenden aufzunehmen. Vor allem zu Bömmerls Tochter Anna (Maria Schleibinger), die gewissenhaft die Beerdigung vorbereitet und auch die geerbte Schreinerei vor dem Ruin bewahren möchte.

Nun will der Zufall, dass die Haushälterin Fini (Eva Hallhuber) begeistert ist von esoterischer und Vampirliteratur. Mit dem ehrlichen, aber schwerfälligen Schreinergesellen Emmeran (Tobias Huber) versucht sie, mit Beschwörungsformeln Kontakt zum verstorbenen Bömmerl herzustellen. Was diese beiden Spitzenschauspieler in diesen Szenen an Komik auf die Bühne zaubern, löst besonders heftige Lachsalven im Publikum aus. Szenenapplaus gibt es aber immer wieder für alle Darsteller, denn alle geben merklich ihr Bestes.

Dass man Stimmen hören kann von Menschen, die gar nicht da sind, spielt erfolgreich die Schnapsdrossel Resi (Martina Eichner). Sie verhelfen am Ende den Bömmerls zu einer recht glücklichen irdischen Lösung. Ob die beiden Geister noch rechtzeitig den Engel (Christian Fuchs) erreichten und Einlass fanden, war nicht klar.

Weitere Vorstellungen finden statt am Freitag, 18., Samstag, 19., und Freitag, 25. November, jeweils um 20 Uhr und am Sonntag, 20. November. Um 14 Uhr gibt es die Kinder- und Seniorenaufführung. Reservierungen sind möglich unter Telefon 0160/144 02 80.nz

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