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SCHULWEGSICHERHEIT

Testphase in Niedertaufkirchen: Gelbe Fußabdrücke für einen sicheren Schulweg

Schmal und kurvig – die Ortsdurchfahrt Niedertaufkirchen.
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Schmal und kurvig – die Ortsdurchfahrt Niedertaufkirchen.
  • Josef Enzinger
    VonJosef Enzinger
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Während der Schulzeit: Künftig gilt Tempo 30 auf der Ortsdurchfahrt Niedertaufkirchen an der Schule

Niedertaufkirchen – Der Weg zur Grundschule in Niedertaufkirchen soll sicherer werden. Künftig gilt auf der Ortsdurchfahrt Niedertaufkirchen deshalb im Bereich der Schule Tempo 30. Darauf haben sich Landrat Max Heimerl, Bürgermeister Sebastian Winkler, Vertreter von Landratsamt und Polizei verständigt.

Markierung in Signalfarbe als Überquerungshilfe

In einer Erprobungsphase wird die Strecke während der Schulzeiten von 6.30 bis 14 Uhr auf 30 km/h beschränkt, wie es dazu in einer Pressemitteilung des Landratsamtes heißt. Darüber hinaus wird an einer sicheren Überquerungsmöglichkeit der Kreisstraße mit ausreichender Sicht zwischen Fußgänger und Kraftfahrer die Fahrbahn mit gelben Fußabdrücken markiert.

Landrat Heimerl spricht von konstruktiver Lösung

„Ich freue mich, dass es gelungen ist, in Abstimmung mit der Gemeinde und den Sicherheitsbehörden eine konstruktive Lösung zur Verkehrsberuhigung der Ortsdurchfahrt Niedertaufkirchen zu finden und somit die Sicherheit für die Kinder auf dem Weg zur Schule und auch für die Anwohner zu erhöhen“, sagt Landrat Max Heimerl.

Immer wieder Beschwerden über die Verkehrsbelastung

In der Vergangenheit erreichten Gemeinde und Landratsamt immer wieder Beschwerden über die Verkehrsbelastung auf der Ortsdurchfahrt Niedertaufkirchen. Durchgeführte Verkehrszählungen hätten auch eine Steigerung des Verkehrsaufkommens festgestellt, heißt es aus dem Landratsamt. Das allein sei jedoch für die Umsetzung der Maßnahme nicht ausschlaggebend gewesen. Es sei am Ende auch die besondere Verkehrssituation vor Ort durch die enge Kurve und den geringen Abstand der Bebauung zur Straße berücksichtigt worden.

Wie werden die Lastwagen mit Tempo 30 zurechtkommen?

„Ich bin froh, dass von behördlicher Seite etwas unternommen worden ist“, kommentiert Niedertaufkirchens Bürgermeister Sebastian Winkler die Entscheidung, der einige Diskussionen vorausgegangen waren. „Einen Versuch ist es auf alle Fälle wert“, so Winkler, der darauf gespant ist, wie vor allem schwere Lastwagen mit der Geschwindigkeitsbegrenzung am Berg zurecht kommen, „ob die mit 30 den Berg raufkommen, besonders im Winter“. Tempo 30 könne für die Niedertaufkirchener eigentlich nur von Vorteil sein „ein Anfang ist gemacht. Jetzt schauen wir mal, was die Praxis bringt!“

Die Grünen begrüßen die Entscheidung

Und was sagen die Grünen dazu? Die beiden Gemeinderäte Markus Schlagbauer und Dr. Rita Sperl hatten im Oktober 2020 die Diskussion für ein konkretes Verkehrskonzept angeregt, das der Gemeinderat aber abgelehnt hatte. Umso mehr freut sich Schlagbauer jetzt darüber, dass Bewegung in die Sache kommt: „Ich finde die jetzt getroffene Entscheidung gut. Das ist ein Fortschritt nicht nur für die Sicherheit der Kinder, sondern für alle.“ Er hofft, dass die Tempo-30-Entscheidung eine dauerhafte Lösung bleibt. „Das ist ein erster Schritt. Jetzt heißt es dranbleiben“, verweist Schlagbauer auf die Diskussion zur Gehwegverlängerung entlang der Kreisstraße. Den Wunsch danach dürfe man nicht zu den Akten legen, nur weil auf einer Seite der Straße kein Grunderwerb möglich ist.

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