Teisinger Radweg kostet 203000 Euro

Die Kreisstraße ist stark beschädigt, wird im nächsten Jahr saniert. Gleichzeitig soll nun ein Radweg von Furth nach Teising gebaut werden. Foto je
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Die Kreisstraße ist stark beschädigt, wird im nächsten Jahr saniert. Gleichzeitig soll nun ein Radweg von Furth nach Teising gebaut werden. Foto je

Der Ausbau des Radwegenetzes rund um Neumarkt-St. Veit schreitet weiter voran. Wie Bürgermeister Erwin Baumgartner bei der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses am Mittwoch mitteilte, sei man sich mit den Grundstückseigentümern entlang der Kreisstraße Mü3 in Richtung Teising einig.

Neumarkt-St. Veit - Knapp einen Kilometer ist die Kreisstraße Mü3 lang, die von Furth nach Teising führt. In den vergangenen Jahren hatte diese sehr unter der Last des Schwerverkehrs gelitten, der aufgrund einiger Straßenbauprojekte über diese Straße umgeleitet worden war. Jetzt aber soll die Fahrbahn vom Landkreis saniert werden. In Neumarkt-St. Veit war in diesem Zusammenhang der Gedanke aufgekommen, mit der nun geplanten Fahrbahnverbreiterung gleich einen Radweg mit zu bauen.

Diese Planungen sind mittlerweile schon weit gediehen, wie Bürgermeister Erwin Baumgartner bei der Bauausschusssitzung mitteilte. Grundstücksverhandlungen habe das Landratsamt bereits geführt, das erforderliche Einverständnis der Grundstücksbesitzer sei vorhanden. Jedoch würde der Geh- und Radweg nicht südlich der Straße verlaufen, sondern nördlich davon. Als Begründung führte Baumgartner an, dass südlich der Straße die Grundstücke zu schmal würden, zumal diese ohnehin schon durch den Teisinger Bach begrenzt seien und deshalb die Grundstücksbesitzer verständlicherweise nicht bereit gewesen seien, Grund abzutreten.

Für die Variante nördlich der Straße sei jedoch mit den Grundstückseigentümern Einigkeit erzielt worden. Doch habe diese Wegeführung zur Folge, dass sich das Projekt verteuert, weil am steilen Gelände zusätzlich Stützmauern notwendig sind. Baumgartner sprach von einem Kostenvolumen in Höhe von insgesamt 203000 Euro. Bei zu erwartenden Zuschüssen in Höhe von 40 bis 50 Prozent rechnet Baumgartner damit, dass sich die Stadt selbst mit 100000 Euro an den Kosten zu beteiligen habe.

"Ich stehe voll dahinter", machte Baumgartner unmissverständlich klar. Denn durch den Ausbau der Straße sei zu erwarten, dass zukünftig auch schneller gefahren würde. Ein Radweg würde zur Sicherheit der Radler beitragen. Ferdinand Rothkopf (CSU): "Jeder Meter Radweg ist ein guter Meter. Besonders an dieser Straße."

Das sahen dann auch die übrigen Ausschussmitglieder so, die mit 8:0 für die Umsetzung der Maßnahme stimmten. Sie soll zusammen mit der Sanierung der Kreisstraße schon 2013 umgesetzt werden, wie Baumgartner schließlich noch informierte. Planung und Umsetzung lägen vollständig in der Hand des Landratsamtes. Die Stadt Neumarkt-St. Veit habe also in dieser Hinsicht keine Arbeit damit. je

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