Von den Tanzmäusen bis zum Showtanz: Tanz beim TSV Neumarkt als Alternative zu König Fußball

Die Tanzgruppe um deren Leiterin Helga Huberformiert sich vor dem neuen Spiegel. Neumarkter Geschäftsleute hatten den mobilen Spiegel finanziert, der den jungen Tänzern helfen soll, die Tanzschritte zu verfeinern. Eberl

„Spiegelein, Spieglein an der Wand: Wer tanzt am schönsten im ganzen Land?“ Auf eine Antwort darauf aus dem Spiegel wird man in der alten Turnhalle vergeblich warten. Doch ab sofort können die jungen Tänzerinnen und Tänzer des TSV Neumarkt-St. Veit daran arbeiten sich weiter zu verbessern.

Neumarkt-St. Veit– Denn Geschäftsleute aus Neumarkt-St. Veit haben sich nun zusammengetan, um der Turnabteilung vom TSV mit einem großen, ausklappbaren Spiegel ein vorweihnachtliches Geschenk zu bereiten, das immer dann ausgepackt wird, wenn die Jugendlichen an ihrer Tanztechnik feilen.

Wie Annemarie Menzel von der Turnabteilung mitteilt, habe man mit der Schaffung einer Unterabteilung nun der wachsenden Nachfrage nach Tanzangeboten Rechnung getragen – Tanzlehrerin Helga Huber vereint inzwischen 15 Kinder in ihrem Training, die sie mit vier Helfern betreut. „25 Kinder sind es alleine bei den Tanzmäusen“,freut sich Menzel vor allem über den regen Zuspruch bei den Kleinsten von vier bis sieben Jahren. Doch auch bei den „Dancing Queens“ (sieben bis neun Jahre), beim „Aerobic- Dance“ (bis zwölf Jahre) und „Show Dance“ (ab 13 Jahren) kann sich der TSV Neumarkt-St. Veit nicht über mangelnden Zulaufs beschweren.

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Von insgesamt 60 Kindern spricht Menzel, die sich regelmäßig in der kleinen Turnhalle an den Stockbahnen treffen, um neue Tanzschritte einzustudieren und bereits eingeübte zu verfeinern. „Es ist auf jeden Fall ein Trend“, sagt Menzel, die schon davon spricht, dass auch eine Hip-Hop-Gruppe in Planung ist.

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Wie kann sie sich das Interesse erklären? „Das ist ganz einfach: Für die Jungs hat es immer schon Fußball gegeben. Für die Mädchen allerdings fehlte es noch an Angeboten.“ Mit dem Tanz beschreite der TSV nun neue Wege, baue dieses Segment nun kontinuierlich aus.

Während also die Jungs um den Ball tänzeln, schwingen die Mädchen ihre Hüften ganz ohne Ball – vor dem neuen Spiegel wäre das auch zu gefährlich. je

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