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Unternehmen erweitert Betriebsgelände

Streumaster-Geschäftsführer Andreas Marquardt: „Wir wollen schneller werden“

Spatenstich für einen 80 Meter langen Carport: Rainer Dömling (Erdbewegung Dömling), Egglkofens Bürgermeister Johann Ziegleder, Streumaster-Geschäftsführer Andreas Marquardt, technischer Leiter Karl Reinfurt und Bauleiter Hanjo Hellfeuer (von links).
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Spatenstich für einen 80 Meter langen Carport: Rainer Dömling (Erdbewegung Dömling), Egglkofens Bürgermeister Johann Ziegleder, Streumaster-Geschäftsführer Andreas Marquardt, technischer Leiter Karl Reinfurt und Bauleiter Hanjo Hellfeuer (von links).

Die Firma Streumaster ist ein wichtiger Partner der Gemeinde Egglkofen. Deshalb ist Bürgermeister Johann Ziegleder auch ziemlich erfreut, dass der Hersteller von Bindemittelstreuern auf dem bestehenden Betriebsgelände erweitern möchte.

Egglkofen – Streumaster-Geschäftsführer Andreas Marquardt bekräftigte, dass „wir Vertrauen in unseren Standort haben und deshalb auf alle Fälle daran festhalten wollen“.

Seit Februar ist Andreas Marquardt Geschäftsführer der Firma Streumaster, Weltmarktführer im Bereich von Bindemittelstreuern. Maschinen, die überwiegend beim Straßenbau eingesetzt werden. Jetzt hat er mit dem offiziellen Spatenstich den Startschuss für Investitionen in Höhe von beinahe drei Millionen Euro gegeben. „Für eine Firma, die 18 Millionen Euro Umsatz macht, ist das schon eine große Investition“, so der Geschäftsführer.

Erst kommt eine Halle, dann der Carport

Bereits vor etwa drei Wochen wurde im südlichen Bereich des Firmengeländes eine rund 500 Quadratmeter große Leichtbauhalle aufgestellt, in der Komponenten für den Bau der Bindemittelstreuer (überwiegend Stahl) eingelagert werden. Diese waren bisher im Freien gelagert worden. Die Halle wird derzeit mit einem durchgehenden Europalettenregal ausgestattet, das in den kommenden Wochen bestückt wird. Danach kommt noch ein etwa 35 Meter langes Kragarmregal dazu, in dem schwerere Bauteile gelagert werden. „Anschließend machen wir eine Art Inventur, um zu sehen, wie und in welchem Umfang wir das bereitgestellte Material eigentlich nutzen“, erklärt Marquardt das weitere Vorgehen.

Unterstand für fertige Streuer

Der Spatenstich war jedoch für einen rund 80 Meter langen Carport, der 16 Meter tief und rund sieben Meter hoch sein wird. In diesem Carport, der an der Westseite des Firmengeländes entsteht, werden fertige Bindemittelstreuer eingestellt, bis sie ausgeliefert oder von den Kunden abgeholt werden.

Der Carport ist links und rechts geschlossen und bekommt eine halbgeschlossene Rückwand. Er kommt an der Vorderseite mit wenigen senkrechten Stützen aus und ist so konzipiert, dass die Streuer ohne Probleme beziehungsweise ohne rangieren zu müssen, in den Carport hineinfahren können.

Logistikhalle sowie Service- und Trainingshalle kommen ebenfalls

In einem nächsten Schritt wird das Firmengebäude im Bereich des Haupteinganges an der Nordseite ein Vordach bekommen, unter dem die Mitarbeiter bei entsprechender Witterung ebenfalls arbeiten können.

„Mit den Investitionen wollen wir schneller werden. Und natürlich auch mehr verkaufen.“

Geschäftsführer Andreas Marquardt

Wenn dies alles fertig ist, folgt in einem weiteren Bauabschnitt der Bau einer rund 1,5 Millionen Euro teuren Logistikhalle, die ebenfalls im Westen zwischen der bestehenden Fertigungshalle und dem Carport entstehen soll.

Den Abschluss der Investitionen bildet eine Service- und Trainingshalle. Diese rund 700 000 teure Halle wird dann die Leichtbauhalle ersetzen. Dort soll es, laut Marquardt, unter anderem eine Wasch- und Reparaturmöglichkeit für die Bindemittelstreuer geben. Dazu kommt ein Showroom mit Galerie, damit Kunden den aktuellen Bindemittelstreuer von allen Seiten begutachten können.

Neue Generation Bindemittelstreuer

Hätte die Firma Streumaster diese Möglichkeit bereits jetzt, hätte man hier die neue Generation der Bindemittelstreuer vorstellen können, die Ende September den rund 1700 Verkäufern per Videokonferenz präsentiert wurde. Viel neue Technik sei hier verbaut worden, verrät Geschäftsführer Andreas Marquardt. Damit können unter anderem die Befüllzeiten der Streuwagen um rund 50 Prozent reduziert werden. Zudem habe man die Streugenauigkeit deutlich verbessern können; Dinge, die für Käufer wichtig sind.

Streumaster ist für die Zukunft gewappnet

Damit ist der Betrieb auf alle Fälle für die nächste Zeit gewappnet. „Mit den Investitionen wollen wir schneller werden. Und natürlich auch mehr verkaufen“, sagt Geschäftsführer Andreas Marquardt. Das bedeutet auch, dass das Personal in den kommenden zwei bis drei Jahren um etwa zehn Prozent vergrößert werden soll. Man merke zwar derzeit einen Auftragsrückgang, habe aber nach wie vor Vollbeschäftigung.

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