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Streit um Wandhöhen eines Wohnhauses in Zangberg geht weiter

Zangberg – In seiner jüngsten Sitzung gab der Gemeinderat dem Bauantrag zum Neubau eines Einfamilienhauses mit Einliegerwohnung Am Bergfeld zur Vorlage, dem in der letzten Sitzung unter Ablehnung mehrerer Abweichungen eine Zustimmung für den Fall in Aussicht gestellt wurde, dass die Wandhöhe auf maximal das gleiche Höhenniveau angepasst wird, wie dies bei Einhaltung des Bebauungsplans der Fall gewesen wäre.

In der jetzigen Planung soll das Gebäude lediglich noch 1,80 Meter nach Nordwesten außerhalb der Baugrenze gesetzt werden, überschritt dabei aber die Wandhöhe im Nordosten um 67 Zentimeter und im Südwesten um 27 Zentimeter. Dies versuchte der Planer mit einer geringeren Gesamthöhe zu kompensieren, indem er die Dachneigung auf 23 Grad verringert, was jedoch eine erneute Abweichung vom Bebauungsplan darstellen würde. Die angeregte Verringerung der Dachgeschosshöhe zur Einhaltung der Wandhöhe ist nach Angaben des Planers nicht möglich, da die derzeitige Sturzhöhe technisch notwendig sei, um das geplante Fensterkonzept umsetzen zu können.

So stellte sich die Frage, ob die Genehmigung eines Antrags einem Konzept entsprechen sollte oder die Planung dem Bebauungsplan. Diese Frage wurde letztlich mit fünf zu sieben Stimmen beantwortet, in dem der Gemeinderat das Bauvorhaben ablehnte. Gemäß dem einstimmigen Folgebeschluss gilt das gemeindliche Einvernehmen jedoch erteilt für den Fall, dass die Bauherrin die Planung dahingehend ändert, dass das Gebäude mit 27 Zentimeter weniger Wandhöhe geplant wird und somit zumindest südostseitig die laut Bebauungsplan festgesetzte Wandhöhe von 6,50 Meter einhält. Die Gemeinde empfiehlt dabei die Abnahme des Schnurgerüsts durch die Bauaufsichtsbehörde bzw. die Vorlage einer Einmessbescheinigung.hua

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