Straße nach Kaps wird ausgebaut

Ausschließlich mit Bauangelegenheiten war der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung befasst. Ein wichtiges Thema darunter war die Zufahrt nach Kaps.

Zangberg - Sowohl für Lkw, die zum dort angesiedelten Gewerbebetrieb fahren, aber auch für Landwirte mit ihren zum Teil breiten Fahrzeugen ist der Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße 18 von Moosen über Kaps nach Stegham von Bedeutung.

Der sogenannte Kapser Berg ist steil und beschreibt eine Kurve. Wenn sich dort zwei breite Fahrzeuge begegnen wird es eng. Für bessere Sicht wurden auf der Westseite bislang schon einige Bäume beseitigt. Nun beschloss der Gemeinderat, diese Straße ausbauen zu lassen. Sie soll um einen halben Meter breiter werden. Dies genüge, sagten einige Gemeinderatsmitglieder, die mit der Materie vertraut sind. Der Bauentwurf des Ingenieurbüros Behringer wurde einstimmig genehmigt, ebenso der Antrag auf Zuwendung.

Für Diskussion sorgte die Verlegung eines Leerrohres für Glasfaserkabel zur besseren Breitbandversorgung in Kaps im Zuge der Straßenbaumaßnahme. Wenn die Ausführung im nächsten Jahr erfolgen soll, müssten die Arbeiten Anfang 2015 ausgeschrieben werden. Allerdings ist nicht sicher, ob über den Zuwendungsantrag bis dahin entschieden ist. Falls dieser nicht bis Ende Januar eingeht berät der Gemeinderat, ob die Bauausführung ins Jahr 2016 verschoben wird. Terminlich eng wird es für einen Antrag auf Zuwendung für eine Lehrrohrverlegung in 2015. Nach eingehender Diskussion entschied sich das Gremium, das Leerrohr ohne Zuwendung verlegen zu lassen. Besonders Fred Huber (Bürgerliste Zangberg) und Hans Holzner (CSU) plädierten dafür.

Der Bau von Parkplätzen an der Kirche in Weilkirchen stellt ein Problem dar. Gerade für ältere und gehbehinderte Kirchen- und Friedhofbesucher ist die steile Straße ein Hindernis. Lediglich nördlich des Leichenhauses kann die Gemeinde einen Stellplatz bereitstellen. Darüber hinaus sah Zweiter Bürgermeister Siegfried Mailhammer im Parkplatzproblem eine Aufgabe der Kirchenverwaltung von Weilkirchen. Thomas Rauscheder (CSU) will diesbezügliche Gespräche führen.

Für den Teilneubau der Mehrzweckhalle wurden weitere Arbeiten vergeben. Dazu informierte Bürgermeisterin Irmgard Wagner während der Sitzung, dass der vom Ingenieurbüro Rinner eingereichte Brandschutznachweis vom Landratsamt wegen formaler Mängel abgelehnt worden sei. Es sei im Moment nicht sicher, ob die angebotenen Brandschutztüren ausreichend sind. Mit der Ausschreibung der Sondertüren an der West- und Ostseite der Halle muss deshalb noch gewartet werden. Der Auftrag geht zu gegebener Zeit an die Firma Diaplan in Freilassing zu einem Preis von rund 12000 Euro. Die Anfertigung der Außentüren wird an Unterholzner Metallbau in Töging zu Kosten von gut 21000 Euro vergeben. Die Schlosserarbeiten wird die Firma Hudlberger in Weidenbach für 9950 Euro ausführen. Über die Pflasterarbeiten beriet das Gremium im nichtöffentlichen Sitzungsteil.

In einem zusätzlichen Beratungspunkt ging es um den Wasseranschluss im Geräteraum. Dieser steht künftig nicht mehr zur Verfügung, da das WC im Bereich Nebenraum Turnhalle-Lüftungsraum stillgelegt wird. Ein Wasseranschluss sowie Abwasserabfluss ist jedoch weiterhin erforderlich, war die Meinung des Gemeinderates. Pläne dazu machte Herr Brand vom Planungsbüro Brand und Kallenbach. gth

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