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Anbieter halten sich zurück

Stehen Gemeinden wie Oberbergkirchen bald ohne Strom da?

Strom für kommunale Liegenschaften: Die Anbieter halten sich zurück, weil es aktuell keine Garantieren für den Strompreis gibt.
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Strom für kommunale Liegenschaften: Die Anbieter halten sich zurück, weil es aktuell keine Garantieren für den Strompreis gibt.
  • VonSabine Gillhuber
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Oberbergkirchen hat für die kommunalen Liegenschaften keine Angebote von Anbietern erhalten. So geht es jetzt weiter.

Oberbergkirchen – Verträge der Gemeinde Oberbergkirchen laufen Ende des Jahres aus. Turnusmäßig steht dieses Jahr also die Neuvergabe des Stromeinkaufs für die kommunalen Liegenschaften an. Bei der Bündelausschreibung hat die Gemeinde Oberbergkirchen jedoch kein Angebot erhalten, die Vergabe ist gescheitert, was nach Angaben der Verwaltung der aktuellen Marktentwicklung geschuldet ist.

Bestehende Verträge enden am 31. Dezember 2022 - und dann?

Aktuell ist es so, dass die bestehenden Verträge zum 31. Dezember 2022 auslaufen. Derzeit liefern den Strom die Stadtwerke Waldkraiburg. Gelingt es nicht, bis zum Jahresende einen neuen Stromanbieter zu finden, fällt die Gemeinde in die Grund- beziehungsweise Ersatzversorgung. Allerdings sichert diese die Stromversorgung nur für drei Monate. Anschließend hätte die Gemeinde keinen Stromversorger mehr.

Das klingt ziemlich dramatisch, doch Oberbergkirchens Bürgermeister Michael Hausperger ist sich sicher, dass den kommunalen Liegenschaften auch dann nicht einfach der Strom abgedreht würde. Der Strompreis sei dann jedoch völlig unkalkulierbar.

Die Gemeinde muss also versuchen, einen neuen Stromlieferanten zu finden. Der Gemeinderat war sich sicher: Da viele Preisangebote derzeit nur tagesgültig sind, ist es wichtig, schnell zu reagieren.

Bürgermeister Michael Hausperger (CSU) bat deshalb um die Zustimmung, wenn nötig sofort und selbst entscheiden zu dürfen. Der Gemeinderat war damit einverstanden.

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