Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Archäologen vor Ort

Stadtplatzsanierung in Neumarkt: Wieder Holzstämme entdeckt – und dazwischen ein Gebiss

Knochenreste, wohl von einem Huftier, wurden in der Grube gefunden.Stadt Neumarkt-St. Veit
+
Knochenreste, wohl von einem Huftier, wurden in der Grube gefunden.Stadt Neumarkt-St. Veit
  • Josef Enzinger
    vonJosef Enzinger
    schließen

Archäologen dokumentieren Tonscherben und Knochenfunde. Die neuerlichen Funde erfordern allerdings keinen Stopp der Bauarbeiten auf dem Neumarkter Stadtplatz, alles befindet sich im Zeitplan.

Neumarkt-St. Veit – Da mussten wieder die Archäologen in die Baugrube steigen. Im Zuge der Tiefbauarbeiten am Neumarkt-St. Veiter Stadtplatz kamen am Dienstag erneut dicke Holzbohlen zum Vorschein, die einer eingehenden Untersuchung bedurften. Archäologin Ramona Baumgartner und ihr Team dokumentierten die Fundstücke, darunter auch Knochenreste.

Holzbohlen wurden wohl schon bei früheren Maßnahmen entdeckt

Unten die Gasleitung, drüber die Holzbohlen und dann das Steuerungskabel. Die Archäologen sind vor Ort.

Die nun auf Höhe des Fruhmannhauses gefundenen Holzbohlen sind wohl schon bei früheren Sanierungsmaßnahmen zutage getreten, wie dazu das Bauamt von Neumarkt-St. Veit mitteilt. Bauamtsleiterin Natascha Engelmann erklärt dazu in ihrer Pressemitteilung, dass die nun vorgefundenen Holzstämme abgeschnitten worden seien, um Platz zu machen für die Gasleitung und das alte Steuerungskabel zum Hochbehälter.

Auch interessant: Alle Neumarkter Geschäfte dürfen wieder öffnen

Gebiss stammt von einem Paarhufer

Zudem sei ein Gebiss von einem Paarhufer sowie Knochenreste und Scherben vorgefunden worden. Laut Archäologin sei es in früheren Zeiten offenbar durchaus üblich gewesen, Abfälle von Essen beziehungsweise Müll auf diese Art und Weise zu entsorgen. Genauere Angaben zu Alter und Verarbeitung der Tonscherben können erst dann gegeben werden, wenn die Bruchstücke gereinigt worden sind.

Lesen Sie dazu auch:Neumarkts Bürgermeister: „Nur wer investiert, kann sich entwickeln!“

Baufortschritt ist nicht gefährdet

Nach Angaben von Bürgermeister Erwin Baumgartner (UWG) ergeben sich durch die Dokumentation der Fundstücke keinerlei zeitliche Verzögerungen. Die Baufirma könne in der Zwischenzeit an anderer Stelle die Sanierung der Kanal- und Wasserleitungen fortsetzen. „Die Bauarbeiten befinden sich weiterhin genau im Zeitplan“, sagt Baumgartner mit Verweis auf den Bauzeitenplan, der Mitte Februar im Stadtrat vorgestellt worden ist.

Zweite Bauphase beginnt schon in vier Wochen

Aktuell ist der erste Bauabschnitt im Gange, der bis Anfang Oktober abgeschossen sein soll. Die zweite Bauphase soll in vier Wochen beginnen und beinhaltet ebenfalls den Kanal- und Wasserleitungsbau am Unteren Tor.

Fünf Bauphasen alleine in diesem Jahr

Mitte Juli beginnt die dritte Bauphase, die dem östlichen Stadtplatz gewidmet ist (Höhe Raiffeisenbank und Johanneskirche). Bauphase vier rückt ab Anfang August die westliche Seite des Oberen Stadtplatzes in den Fokus. Der östliche Stadtplatz, von der Reinigung Schrott bis zur Baumburggasse, kommt dann während der fünften Bauphase ab Mitte Oktober an die Reihe.

Mehr zum Thema

Kommentare