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Arbeiten haben auch Auswirkungen auf Verkehr

Stadtplatzsanierung in Neumarkt-St. Veit ausgeweitet: Wird der Platz zum Stichtag fertig?

Die Linde am oberen Stadtplatz durfte als einziger Bestandsbaum stehen bleiben. Auf der linken Seite (Baufeld D) wird munter weitergearbeitet. Der obere Brunnen ist abmontiert, derzeit entstehen die Quartiere für die neuen Bäume.
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Die Linde am oberen Stadtplatz durfte als einziger Bestandsbaum stehen bleiben. Auf der linken Seite (Baufeld D) wird munter weitergearbeitet. Der obere Brunnen ist abmontiert, derzeit entstehen die Quartiere für die neuen Bäume.
  • Josef Enzinger
    VonJosef Enzinger
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Die Stadtplatzsanierung in Neumarkt-St. Veit wird auf den Johannesplatz ausgeweitet. Die Arbeiten wirken sich auch auf den Verkehr aus. Wie es um den Fortschritt der Neugestaltung steht und ob die Arbeiten zum Stichtag – den 23. Dezember – tatsächlich fertig werden.

Neumarkt-St. Veit – Auf zwei Baufeldern wird aktuell auf dem Neumarkter Stadtplatz gearbeitet. Seit Dienstag vergangener Woche wird mit Hochdruck im Baufeld C, also vom Edeka-Geschäft Peter Hans bis zur Stadt-Apotheke gearbeitet. Dort hatte die Firma Bauer die Leitungsbauarbeiten durchgeführt, die mittlerweile in diesem Bereich abgeschlossen sind.

Lediglich in einigen Häusern müssen noch in den Kellern die Anschlüsse umgebaut werden, heißt es dazu aus dem Bauamt im Neumarkter Rathaus.

Künftiger Brunnenplatz schon gut erkennbar

Die Firma Porr erstellt seitdem in Richtung Oberes Tor Gehweg und Parkplatzflächen. Auch der künftige Brunnenplatz mit den vier Baumquartieren ist schon zu erkennen.

„Der Platz wird, wenn er fertig ist, ähnlich aussehen wie der Bereich um den unteren Brunnen. Vier Bäumen im Quadrat angeordnet mit dem Brunnen in der Mitte“, informiert das Bauamt im Neumarkter Rathaus.

Von tiefen und technisch anspruchsvollen Einbauten in den Untergrund ist die Rede, unter anderem bei der Installation der Baumquartiere. Und so lässt es sich auch nicht verhindern, dass es mitunter zu Problemen kommt, wenn beim Ausbau des bestehenden Gehwegs Leitungen in Mitleidenschaft gezogen werden.

Stromausfall am 14. Juli

Das war am 14. Juli der Fall, als im Laufe des Vormittags nach Angaben des Rathauses beim Ausbauen des bestehenden Gehsteigs ein Stromkabel beschädigt wurde. Dadurch waren einige Gebäude für ein paar Stunden ohne Strom. Zur Mittagszeit war der Schaden dann wieder behoben.

Parallel zur großen Baumaßnahme werden in den Baufeldern A, B und C Restarbeiten, wie das Setzen von Kellerschachtabdeckungen, erledigt. Außerdem wird seit einigen Tagen am Johannesplatz nördlich der Kirche gearbeitet. Dort sind die Wasserleitungsbauer der Firma Bauer tätig. „Da wenn’s so weiter geht, dann dürfte der Löwenanteil in diesem Baufeld, was den Leitungsbau betrifft, diese und nächste Woche gestemmt werden“, informiert Thomas Voglsamer, Ansprechpartner der Stadt vor Ort, was die Stadtplatzgestaltung betrifft. „Archäologisch sind wir, bis auf ein kleines gemauertes Fundament eines ehemaligen Brunnens, verschont geblieben“, ergänzt er.

Auswirkungen auf den Verkehr

Die Arbeiten am Johannesplatz wirken sich auf den Verkehr aus. Der Verkehr wird, vorerst bis Ende Juli, südlich der Kirche in zwei Richtungen laufen. „Hier wäre es natürlich hilfreich, wenn ortskundige Verkehrsteilnehmer den Weg über die beiden Tore in und aus dem Stadtplatz wählen würden, um die Situation an dieser Engstelle zu entspannen“, heißt es dazu aus dem Rathaus.

Der Verkehr fließt aktuell in diesem Bereich südlich der Kirche vorbei, leider behindern Parker, die die Halteverbotsschilder ignorieren, immer wieder die Durchfahrt, teilt das Rathaus dazu mit.

Keine Durchfahrt mehr am Johannesplatz in Richtung Stadtplatz. Dort hat die Firma Bauer zu Beginn dieser Woche mit den Tiefbauarbeiten begonnen. Die Durchfahrt Richtung Rathaus ist aber nach wie vor möglich.

In den nächsten zwei Wochen laufen die Bauarbeiten in den beiden Baufeldern weiter. Die ersten beiden Augustwochen machen dann beide Baufirmen Betriebsurlaub, wie es weiter heißt.

Bürgermeister Erwin Baumgartner (UWG) hofft, dass die Asphaltierungsarbeiten im Oberen Bereich weiter voranschreiten, um weitere Parkplätze zu erhalten. „Bis zum Betriebsurlaub sollten die Pflasterarbeiten bis zum Brunnen erledigt sein.“

Baum vor Simsek wieder begradigt

In den sozialen Netzwerken wurde zuletzt darüber spekuliert, warum einer der neuen Bäume auf dem Stadtplatz, versetzt worden sei. Es handelt sich um einen Amber-Baum, der im Bereich vor den Geschäften Lächele und Simseks Dönerladen steht. Dazu erklärt Bürgermeister Baumgartner, dass der Baum nicht versetzt, sondern lediglich „begradigt worden sei.

Offenbar war der Baum zu schräg eingesetzt worden. Also habe man den Rammschutz entfernt und den Baum neu ausgerichtet, eine rein „kosmetische Korrektur“ also.

Ab August sind also die Baufirmen zwei Wochen lang im Urlaub. Bürgermeister Baumgartner verhehlt nicht, dass man dem Zeitplan etwas hinterherhinke. Doch er bleibt zuversichtlich, dass die Arbeiten zur Neumarkter Stadtplatzneugestaltung zum Stichtag – der 23. Dezember – soweit abgeschlossen sein werden, dass der komplette Platz, abgesehen von Restarbeiten, nutzbar ist.

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