Stadtkapelle setzt auf mehr Jugendarbeit

Neumarkt-St. Veit – Gut besucht war die Jahreshauptversammlung der Stadtkapelle.

Der Bericht von Vorsitzenden Alfons Weigand stand noch ganz unter dem Eindruck des gelungenen Starkbierfestes am Vorabend. Glücklich äußerte er sich über das gelungene „Derblecken“ und die musikalische Leistung der Instrumentalisten. Viel Raum nahmen seine nur positiven Erinnerungen an das gelungene Jubiläum zur 35-Jahr-Feier ein, bei dem acht Kapellen mitwirkten.

Der Kassenbericht von Kassier Felix Rauscheder wies vor allem wegen des Jubiläums im vergangenen Vereinsjahr einen Verlust von 8000 Euro auf. Der rund 150 Mitglieder starke Verein habe aber noch ein Polster.

Dirigent Stefan Weindl freute sich über den Probenfleiß seiner Musiker. Besonders für die guten Leistungen bei den Auftritten. Bei der Auflistung der vergangenen Auftritte verkündete er die traditionellen Einsätze im kommenden Vereinsjahr. Es sind schon Anfragen für Fahnenweihen und Vereinsfeste, auch von auswärts, vorhanden. Er nannte dazu schon einige feste Termine.

In seinem Grußwort drückte Bürgermeister Erwin Baumgartner seine Freude über den guten Klangkörper der Stadtkapelle aus. „Ihr seid‘s jedes Mal da, wenn man Euch braucht.“

Die 750-Jahr-Feier von Neumarkt war sehr schön und verlief harmonisch, versicherte er. Die feierliche Messe am Stadtplatz fand er ebenfalls einzigartig. Dass der Probenraum zur Verfügung steht, sei selbstverständlich, denn die Stadt lebe auch für Vereine und die Vereine leben für die Stadt. Er nahm den Musikern die Angst, er könnte wegen des „geschmackvollen Derbleckens“ am Vortag beleidigt sein. „Aber meine Stadtratskollegen habt ihr nicht richtig beurteilt!“. nz

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