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Alltags-Tipps

Sport und Hitze: Fitness-Trainerin Claudia Zacher erklärt, was Sie beachten sollten

Geschafft: Fitnesstrainerin Claudia Zacher ist überzeugt, dass man auch bei Sommerhitze fit bleiben kann.
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Geschafft: Fitnesstrainerin Claudia Zacher ist überzeugt, dass man auch bei Sommerhitze fit bleiben kann.
  • VonSabine Gillhuber
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Oberbergkirchen – Claudia Zacher ist seit 2021 selbstständige Fitness-Trainerin. Die 33-Jährige erzählt, wie man auch an sehr heißen Tagen Sport treiben kann.

Was muss man beim Sport beachten, wenn gerade eine Hitzewelle wie aktuell herrscht?

Claudia Zacher: Das A und O ist natürlich, noch mehr zu trinken als die empfohlenen zwei bis drei Liter, am besten vor, während und nach dem Sport.

Was sollte man am besten trinken?

Zacher: Als Getränke eignen sich am besten Wasser oder ungesüßte Tees. Auch die Ernährung spielt eine wichtige Rolle, mit einer vitaminreichen Kost, viel frischem Obst und Gemüse versorgt man sich am besten mit Elektrolyten. Die sind für sportliche Aktivität besonders wichtig.

Was sollte ich bei der Kleidung beachten?

Zacher: Es klingt vielleicht banal, aber auch atmungsaktive Kleidung ist sehr wichtig. Durch ein Funktionsshirt und kurze Shorts kann der Körper die Wärme gut über die Haut abgeben.

Wann ist die beste Zeit zum Training?

Zacher: Ganz in der Früh sind die Temperaturen noch am angenehmsten. Momentan kann es abends einfach noch bis 21 oder 22 Uhr dauern, bis es wirklich abkühlt.

Und dann volle Power?

Zacher: Es hilft sehr, beim Training an heißen Tagen eine Stufe runterzuschalten und kein Hardcore-Training durchzuziehen. Generell ist es super wichtig, auf seinen Körper zu hören und auch mal mehr Pausen einzulegen, wenn man das Gefühl hat, dass man sie braucht.

Eine gute Ausrede: Mein Körper mag nicht.

Zacher: Gerade im Sommer hört man oft: „Mir ist es zu heiß“. Für Sport gibt es aber kein zu warm oder zu kalt. Schwitzen tut man bei Hitze sowieso, egal ob man noch zusätzlich Sport macht oder nicht. Natürlich gehe auch ich nicht um 12 Uhr mittags bei 32 Grad zum Laufen.

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Also keine Ausreden?

Zacher: Auch ich als Fitness-Trainerin habe einen Schweinehund. Aber es tut so gut, sich zu bewegen, man ist fitter, nicht so müde und schlapp, hat mehr Lust, sich gesund zu ernähren und gesund zu leben. So wie man sich schlechte Angewohnheiten zulegt, kann man sich auch an einen gesunden Lebensstil gewöhnen und Routinen entwickeln. Eine Schwangerschaft ist übrigens auch keine Ausrede für Sport. Es sei denn, es handelt sich um eine Risikoschwangerschaft oder es gibt ein Verbot vom Arzt.

Natürlich sollten auch keine Bauchmuskelübungen oder Übungen auf dem Bauch liegend gemacht werden, aber das Kind ist im Mutterleib so gut geschützt, dass selbst Joggen kein Problem ist, wenn man immer schon gelaufen ist.

Wie bekämpft man den inneren Schweinehund?

Zacher: Morgens direkt Sportklamotten anziehen, das funktioniert auch bei mir am besten! Zunächst sollte man auch herausfinden, was einen motiviert. Vielen helfen die Dynamik und der Austausch in den Gruppenkursen, manche mögen das aber gar nicht.

Gibt es berechtigteAusreden?

Zacher: Bei Krankheit, auch scheinbar harmlosen Erkältungen, ist Regeneration sehr wichtig, sonst ist das schlecht fürs Herz. Nach einer Corona-Infektion soll man ebenfalls vier Wochen ab Symptomfreiheit keinen Sport treiben, abgesehen von Spazierengehen und leichter Bewegung. In den 12 Wochen nach der Geburt ist Sport ebenfalls tabu, das ist die Zeit für Rückbildung und die Regeneration des Beckenbodens. Ich empfehle auch grundsätzlich keinen Sport ohne abgeschlossenen Rückbildungskurs.

Sie sind selbst Mutter von zwei Kindern. Wie bringt man am besten Sport im Mama-Alltag unter?

Zacher: Es geht nichts ohne Plan. Wir planen am Sonntagabend gemeinsam die Woche und ich nehme mir neben meinen Kursen auch die Zeit für meinen eigenen Sport. Das ist auch mein Tipp: Feste Zeiten für Sport einplanen.

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