VIELE TAUSEND EURO FÜR DIE KINDER

Spielplatzausstattung für knapp 70000 Euro

Die Spielgeräte sind bereits angeliefert worden. Jetzt wartet der Bauhof nur noch auf eine günstige Witterung, die Module aufzustellen.
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Die Spielgeräte sind bereits angeliefert worden. Jetzt wartet der Bauhof nur noch auf eine günstige Witterung, die Module aufzustellen.
  • Josef Enzinger
    vonJosef Enzinger
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Mit dem Frühjahr kommt der Spielspaß: Stadt Neumarkt-St. Veit investiert viel in Rutsche, Karussell und Schaukel

Neumarkt-St. Veit – Im Baugebiet „Am Galgenberg“ soll ein größerer Spielplatz entstehen, der in zwei Bereiche unterteilt sein wird, wie Bauhofleiter Martin Wolf mitteilt: Einer speziell für kleinere Kinder von drei bis zehn Jahren und einer für die etwas älteren.

Die Attraktion ist die Seilbahn mit 25 Meter Länge

Eine Wippe und ein Backhaus mit Rutsche, ein Sitzkarussell und eine Nestschaukel soll es geben. Die Attraktion soll aber die Seilbahn mit einer Länge von 25 Metern werden.

Zwischen 40 000 und 45 000 Euro lässt sich die Stadt den neuen Spielplatz im Wohngebiet im Süden kosten. Das ist deswegen so viel, weil man bei der Anschaffung auf Qualität gesetzt habe, so Wolf: „Die Spielgeräte sollen schließlich 20 bis 25 Jahre halten.“

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Erarbeiten sobald die Witterung es zulässt

Außerdem handele es sich um eine neue Anlage, bei der der Fallschutz zu berücksichtigen sei. Bäume müssen gepflanzt und auch der Zaun gesetzt werden. Sobald es die Witterung zulässt, soll mit den Erdarbeiten begonnen werden. „Der Rasen soll aufgehen und vor Inbetriebnahme einmal gemäht werden“, erklärt Wolf. Rechtzeitig zum Eröffnungstermin im Mai soll die Anlage dann fertig sein. „Eine Sitzgruppe mit Tisch ist ebenfalls eingeplant. Die wird aber vom Bauhof selbst hergestellt“, berichtet Wolf.

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Erneuerungen auch im Schlosspark zu Adlstein

Spielgeräte gibt es nicht nur im Süden der Stadt. Auch im Schlossgarten von Adlstein kündigt Wolf neue Geräte an. Das Spielhaus und der Sandkasten werden beseitigt, stattdessen kommt ein Haus mit Rutsche und Sand, eine Nestschaukel sowie ein Karussell. „Eher etwas für die Kleinen“, ergänzt Wolf und hat dabei die Kindergartenkinder im Blick, die regelmäßig einen Abstecher in den Schlossgarten machen. 10 000 Euro sind für das Areal vorgesehen.

Schlittenberg in der Schötzstraße bleibt erhalten

Und dann steht auch noch der Spielplatz an der Schötzstraße auf dem Plan. Eine Klettergerüst-Kombination ist dort vorgesehen, mit Rutsche, Klettermöglichkeit und Steigplatten. „Die Wippe ist bereits abgebaut worden, weil sie nicht mehr dem Stand der Technik entsprach“, erklärt Wolf. Zuviel andere Teile wollte man nicht zusätzlich einbauen. Die Erklärung Wolfs: „Das Areal wird gerne zum Schlittenfahren benutzt. Das wollten wir nicht zubauen.“ Immerhin 15 000 Euro ist der Stadt diese Investition in der Schötzstraße wert.

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