AUS DEM GEMEINDERAT

Sockel für Beleuchtung

Die Arbeitenam neuen Geh- und Radweg zwischen Brodfurth und Lohkirchen gehen planmäßig voran. Für die Querungshilfen sollen bislang nur die Sockel für eine Beleuchtung gebaut werden. hsc

Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer: Zwischen Lohkirchen und Brodfurth entsteht ein Geh- und Radweg. Bevor die Arbeiten bis November fertig sein sollen, musste sich der Gemeinderat mit dieser Thematik noch auseinandersetzen. Es ging um die Beleuchtung.

Lohkirchen – Der Neubau des Geh- und Radweges zwischen Lohkirchen und Brodfurth ist bereits seit einiger Zeit in vollem Gange. Dennoch musste der Gemeinderat sich noch einmal damit in seiner jüngsten Sitzung beschäftigen.

So musste eine Entscheidung getroffen werden, ob die beiden Querungshilfen, die entstehen werden, auch eine Beleuchtung bekommen oder nicht. Geschäftsstellenleiter Georg Obermaier berichtete, dass im Rahmen der Prüfung des Bauentwurfes vom Staatlichen Bauamt Rosenheim die Auffassung vertreten werde, dass eine Straßenbeleuchtung an den Querungshilfen sinnvoll sei. Zuständig dafür sei aber allein die Gemeinde Lohkirchen, auch eine Zuwendung wird dafür nicht gewährt.

Die Verwaltung hat sich über Preise und mögliche Ausführungen bei der Firma Bayernwerk informiert. Dabei stellte sich heraus, dass die wirtschaftlichste Variante zwei Solarlampen wären, deren Kosten bei rund 5750 Euro liegen.

Edith Dillkofer hielt eine Beleuchtung für nicht notwendig, da aus ihrer Sicht Radfahrer in erster Linie am Tag fahren. Bürgermeister Schick gab allerdings zu bedenken, dass Autofahrer bremsen, wenn sie das Licht sehen würden.

Simon Eder konnte der Anregung des Bürgermeisters etwas abgewinnen, zumindest die Sockel für die Beleuchtungerstellen zu lassen. Das wurde auch so mit 5:3 Stimmen beschlossen. Die drei Gemeinderäte, die mit „Nein“ stimmten, lehnten nicht die Beleuchtung ab, sondern wollten sofort das Gesamtpaket (Sockel plus Lampen) aufgestellt haben.

Georg Obermaier stellte in groben Zügen auch den landschaftspflegerischen Begleitplan vor, der für den Geh- und Radweg notwendig ist, aber erst jetzt von dem Planungsbüro geliefert worden ist. Dabei wurde deutlich, dass rechts neben dem Radweg kurz vor Brodfurth eine Fläche als Ausgleichsfläche genutzt werden konnte. Sie soll mit drei Bäumen (der Gemeinderat einigte sich auf Vogelkirschen) und Büschen von der benachbarten Fläche abgegrenzt werden. „Sonst werden erfahrungsgemäß unsere Ausgleichsflächen Jahr für Jahr kleiner“, meinte Georg Obermaier mit einem Grinsen.

Die Böschung entlang des Geh- und Radweges soll zudem mit einem artenreichen Saum ausgestattet werden. Der VG-Geschäftsstellenleiter informierte zudem, dass es für das Vorhaben Fördermittel in Höhe von 68 Prozent geben wird. Zweiter Bürgermeister Martin Gruber monierte dennoch den hohen Pflegeaufwand, der für diese Maßnahme notwendig sei und stimmte folgerichtig gegen den landschaftspflegerischen Begleitplan.

Allerdings war er der Einzige im Gremium.

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