Sicherer Überweg zum neuen Kinderhaus: Bauentwurf im Oberbergkirchener Gemeinderat

Der Gehwegauf der linken Straßenseite soll verlängert werden, damit die Fußgänger zukünftig kurz vor der Bushaltestelle die Straße queren. Die Wegführung entlang der Staatsstraße (im Bild von rechts kommend) soll dann in die Außenanlagen des Kinderhauses integriert werden. Gillhuber

Gemeinderat stimmt für Pflasterung der Querung. Durch den Umbau an der Einmündung entstehen aber auch Mehrkosten für das Projekt Kinderhaus. Geschäftsstellenleiter Obermaier erklärt die Gründe dafür.

Oberbergkirchen – Der Geschäftsstellenleiter der Verwaltungsgemeinschaft Oberbergkirchen Georg Obermaier erläuterte in der letzten Oberbergkirchener Gemeinderatssitzung die aktuelle Planung zum Umbau der Einmündung der Straße Ziegelberg in die Staatsstraße beim neuen Kinderhaus. Hier soll die Überquerung der Straße insbesondere für die Kinder sicherer gemacht werden.

Längerer Gehweg und engere Straße

Zu diesem Zweck soll der aktuell an der Einmündung endende Gehweg an der Straße Ziegelberg verlängert werden. Dadurch verbleibt für den Straßenverkehr eine Breite von 4,35 Meter.

Das aber hat zur Konsequenz: Während sich zwei Autos problemlos begegnen können, gilt dies nicht für Auto und Lastwagen. Es müsse, so die Verwaltung, sichergestellt werden, dass ein wartender LKW nicht in die Staatsstraße hineinragt.

Der Umbau der Einmündung betrifft auch die Außenanlagen des Kinderhauses, da die weitere Wegführung für Fußgänger aus der Siedlung, die die Staatsstraße an der Verkehrsinsel queren, ebenfalls angepasst wird.

So soll verhindert werden, dass die Einmündung weiterhin an der breitesten Stelle gequert wird, sondern in Zukunft an der verengten Stelle am Ende des verlängerten Gehwegs.

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Diese neue Querungsstelle soll laut Planungsbüro asphaltiert werden. Gemeinderatsmitglied Willi Haas (CSU/Parteifreie Wähler) brachte in diesem Zusammenhang eine Pflasterung dieses Straßenstücks ins Spiel, die von den Planern wegen dem entstehenden Lärm und dem höheren Unterhaltsaufwand nicht favorisiert worden war. Es würde jedoch die Aufmerksamkeit insbesondere des Straßenverkehrs an dieser Stelle erhöhen.

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Mal teurer, mal billiger

Gemeinderatsmitglied Anton Weichselgartner (CSU/Parteifreie Wähler) wies zusätzlich auf das Glätte-Problem im Winter hin, das bereits an anderen gepflasterten Flächen zu beobachten sei. Gerade hinsichtlich der Lärmbelästigung sollte mit den Anwohnern gesprochen werden, warf Gemeinderat Josef Fuchs (Bündnis 90/ Die Grünen) ein.

Entwässerung bringt mehrere Vorteile

Durch den Umbau an der Einmündung entstehen auch Mehrkosten für das Projekt Kinderhaus. Geschäftsstellenleiter Obermaier führte aus, dass diese hauptsächlich durch die Entwässerung verursacht werden.

Für die Parkplätze des Kinderhauses waren bisher vom Landschaftsarchitekten keine Gullis geplant. Das Planungsbüro hat jedoch eine Entwässerung mit Rohrleitungen empfohlen. Damit würden sich sogar zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen lassen: Denn zusätzlich könnten Wassermengen, die bisher über die Staatsstraße und die ohnehin bereits stark belasteten Leitungen in der Pfäffinger Straße abgeleitet werden, Richtung Aubenham zum dort erst kürzlich ausgebauten Regenrückhaltebecken geführt werden.

Der Gemeinderat genehmigte einstimmig den Plan für den Umbau der Einmündung sowie eine Pflasterung der Querungsstelle.

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