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Nachruf

Seifriedswörth tauert um Maximilian Sax

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Maximilian Sax

Viele nahmen an seiner letzten Ruhestätte Abschied von Maximilian Sax. Am Grab sprach Eduard Poschinger, der Vorsitzende der Marianischen Männerkongregation.

von Josef Tiefenbeck

Seifriedswörth - Nur wenige Tage vor seinem 90. Geburtstag verstarb der ehemalige Mühlen- und Sägewerksbetreiber Maximilian Sax von der Holzmühle bei Seifriedswörth. Die letzten Monate verbrachte er im Pflegeheim in Velden, wo er auch verstarb. Durch seinen Bekanntheitsgrad, auch wegen vieler Kunden, nahmen viele Mitmenschen Abschied von ihm.

Pater Cleetus Unikunnel hielt den Trauergottesdienst und sagte: „Wir Menschen befinden uns im Kreislauf über Leben, Tod und Auferstehung. Vom Tod spricht man nicht gerne und doch ist er immer gegenwärtig“.

Am Familiengrab sprach Eduard Poschinger, der Vorsitzende der Marianischen Männerkongregation, ehrende Worte und hob dabei treffend hervor, „der Max war ein lebendes Wörterbuch“. Er kannte viele Daten, Geburtstage von anderen, Verwandtschaftsverhältnisse, Herkunft und kannte keine Hektik.

Er ging schon in jungen Jahren zu dieser Vereinigung und der Glaube und die Verehrung sowie der stete Kirchgang half ihm sicher auf dem langen Lebensweg, versicherte der Sprecher. Der „Mouina-Max“, wie er weitläufig bekannt und genannt wurde, erblickte am 14. August 1932 das Licht der Welt und wuchs in Holzmühle mit den beiden Geschwistern Therese und Franz Xaver auf.

Der Schulbesuch war in Seifriedswörth und danach gab es genügend Arbeit in der Landwirtschaft, in der Mühle und im Sägewerk. Im Laufe der Jahre übernahm Maximilian Sax den Betrieb von seinen Eltern Franz-Xaver und Anna. Seine Mutter verstarb 1987 und sein Vater 1971. Inzwischen dreht sich das Mühlrad nicht mehr und die Mühle wurde abgebrochen. Im Jahre 1977 führte Maximilian seine Frau Frieda zum Traualtar. Die Ehe blieb allerdings kinderlos und so wurde der Betrieb 2017 an den Neffen Hermann Brandl übergeben. Frieda Sax verstarb 2015, der nun ihr Ehemann Maximilian folgte.

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