Sehnsucht nach dem weiten Meer: Pater Marian Leibl zieht nach drei Jahren in Egglkofen weiter

Dekan Clemens Voss (links) kam persönlich nach Egglkofen, um sich bei Pater Marian für seinen Einsatz zu bedanken. Eberl
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Dekan Clemens Voss (links) kam persönlich nach Egglkofen, um sich bei Pater Marian für seinen Einsatz zu bedanken. Eberl

Die Kirche als sicheres Schiff und die B299 als Wegbereiter auf kommende Aufgaben: Letzter Gottesdienst von Pater Marian Leibl in Egglkofen

Egglkofen – Es reichten nicht alle zur Verfügung stehenden Plätze, als Pater Marian Leibl vergangenen Sonntag umrahmt vom Kirchenchor seinen letzten Gottesdienst in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Egglkofen zelebrierte. Er verglich seinen Weg als Priester mit der durch Egglkofen führende B 299: vom Pfarrhof aus musste er diese schon immer zur Kirche überqueren. Jetzt führe diese Straße ihn nach drei Jahren in Egglkofen in die Pfarreiengemeinschaft Rottenburg-Inkofen-Oberhatzkofen.

Gemeinsam das „Schiff Kirche“ gelenkt

In seiner Predigt verglich Pater Marian in Anlehnung an das Tagesevangelium die Kirche mit einem Boot: Beim Bau eines solchen solle man den Arbeitern nicht von den Mühen dabei erzählen, sondern vielmehr ihre Sehnsucht nach dem weiten Meer wecken. So sei die Sehnsucht nach dem Herrn für ihn immer wieder Antrieb im Glauben und gäbe ihm so Kraft, sich wieder auf Neues einzulassen. Beim Bootsbau seien auch viele Helfer nötig.

„Es lohnt sich im Boot der Kirche zu bleiben!“

Der Geistliche ist den vielen Helfern in der Gemeinde Egglkofen dankbar, dass sie ihn unterstützten, dieses Schiff „Kirche“ zu lenken. Sein „Vergelt’s Gott“ richtete sich dabei an alle Gruppen und Organisationen in der Pfarrei und in den Filialen sowie an alle Gottesdienstbesucher, die mit ihm um die Kraft Gottes beteten. „Es lohnt sich im Boot der Kirche zu bleiben!“ Diese sei ein sicheres Schiff, das alle sicher ans Ziel führe.

Die Herzen geöffnet und die Liebe Gottes geschenkt

Im Auftrag des Bischofs der Diözese Regensburg Dr. Rudolf Vorderholzer und im Namen seiner Mitbrüder sagte auch Dekan Clemens Voss für die drei Jahre, in denen Pater Marian seiner Gemeinde die Herzen öffnete um allen die Liebe Gottes zu schenken, danke. Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung dankten dem Geistlichen für die gute Zusammenarbeit und wünschten ihm eine gute Aufnahme in der neuen Pfarrei.

Ein Bayern-Trikot von den Ministranten

Die Ministranten überreichten Pater Marian als bekennenden Bayernfan ein Trikot dessen Rückseite seinen Namen als Spieler trägt. Beim Verlassen der Sakristei überraschte der Kirchenchor unter der Leitung von Andreas Hilz Pater Marian noch mit einem Segenslied und wünschte ihm so alles Gute auf seinem weiteren Weg.

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