Schülerzahlen sind zurückgegangen

Neumarkt-St. Veit - Der Volksschulverband Neumarkt der Hauptschule hielt im Sitzungssaal des Rathauses Schloss Adlstein eine Sitzung ab, bei der die Ratsmitglieder Einstimmigkeit bei allen Beschlüssen zeigten.

Geändert wurde eine Zweckvereinbarung mit der Verwaltungsgemeinschaft Oberbergkirchen über die Schülerbeförderung, bei der die Kosten nach der Anzahl der Fahrschüler aufgeteilt wird.Die Jahresrechnung für 2008 schließt mit 724844 Euro im Verwaltungshaushalt und 10883 Euro im Vermögenshaushalt. Die vorgesehene Beteiligung an den Kosten für den Jugendsozialarbeiter und der Zuschuss zur Berufsorientierung in Höhe von 7600 Euro wurden nicht geleistet. In der Nachmittagsbetreuung waren im zweiten Halbjahr 2008 weniger Kinder, die Einnahmen und Ausgaben waren deshalb niedriger, als im Haushaltsplan vorgesehen. Um 23600 Euro höher waren jedoch die Kosten für die Schülerbeförderung, als im Haushalt vorgesehen war. Der Rücklagenstand betrug zu Beginn des Haushaltsjahres 38585 Euro. Ein Betrag von 5486 Euro wurde der Rücklage zugeführt.

Der Haushaltsplan für 2009 sieht Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 718450 Euro beim Verwaltungshaushalt und 7000 Euro beim Vermögenshaushalt vor. Der ungedeckte Bedarf, der über die Umlage von den Mitgliedsgemeinden zu erheben ist, erhöht sich deutlich um 37000 Euro auf nunmehr 369750 Euro Die Schülerzahl ist bei 267 Schülern erheblich zurückgegangen. Die Umlage beträgt künftig 1384 Euro. Zum Vergleich: Im Vorjahr lag die Umlage bei 305 Schülern bei 1091 Euro.

Trotz der wesentlich niedrigeren Schülerzahlen erhöhen sich die Ausgaben für den laufenden Schulbetrieb um rund 13000 Euro. Bei der kostendeckenden Miete an die Stadt ergibt sich eine Erhöhung von 115000 Euro. Bei den Bewirtschaftungskosten wird nach den Ergeb-nissen des Vorjahres mit einem Anstieg auf 195000 Euro gerechnet.

Zum Beginn des Schuljahres 2007 wurde an der Hauptschule eine Nachmittagsbetreuung für die Schüler eingeführt, derzeit werden dort 19 Kinder nachmittags betreut.

Nach den Vereinbarungen des Bildungsgipfels erfolgt ab dem nächsten Schuljahr eine Änderung der Ganztagesbetreuung. Der Freistaat übernimmt die Verantwortung und die Trägerschaft für die offenen und gebundenen Ganztagesklassen. Die Kommunen tragen den zusätzlichen Sachaufwand und beteiligen sich mit 5000 Euro pro Schuljahr und Ganztagesklasse oder -gruppe am Personalaufwand. Die Mittagsbetreuung wird wie bisher von den Kommunen organisiert. Die Kosten für den Sachaufwand und die Mittagsbetreuung wurden auf 9500 Euro und die Einnahmen aus den Essenszuschüssen mit 3500 Euro angesetzt.

Bei der Schülerbeförderung ist die staatliche Zuweisung aufgrund der niedrigeren Schülerzahlen deutlich auf 148450 Euro zurückgegangen. Die Kosten der Busunternehmer für die Schülerbeforderung haben sich jedoch auf 195000 Euro erhöht.

Im Vermögenshaushalt sind folgende Beschaffungen einkalkuliert: Eine Mediensäule für den Mehrzweckraum, ein Laptop und eine Küchenzeile für das Lehrerzimmer. Der Stand der Rücklage beträgt zu Beginn des Haushaltsjahres 44049 Euro. Der Rücklagenstand zum Ende des Haushaltsjahres wird 37049 Euro betragen.

hus

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