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EC Schpana renoviert Neumarkter Hockeybahn

„Der Gipfel der Unverschämtheit war, als Unbekannte auf dem Belag Lagerfeuer entzündeten“

Groß war der Andrang beim Ferienprogramm. Kinder spielten Rollhockey und lernten auch Theorie.
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Groß war der Andrang beim Ferienprogramm. Kinder spielten Rollhockey und lernten auch Theorie.
  • Karlheinz Jaensch
    VonKarlheinz Jaensch
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Der EC Schpana gehört zu den großen Aktivposten in Neumarkt-St. Veit. Jetzt haben sich die Eishackler erneut in den Dienst der Allgemeinheit gestellt.

Neumarkt-St. Veit – Seit 20 Jahren gehört die Hockeybahn zu Neumarkt-St. Veit, jetzt haben sie der Hockeyclub EC Schpana Crocodiles und die Stadt saniert. Die ersten Begeisterten kamen schon zur Einweihung.

Vor 20 Jahren neu gebaut

20 Jahre sind ins Land gezogen, seit sich der damalige Vorstand des Hockeyclubs EC Schpana Crocodiles und der gerade frisch gewählte Bürgermeister Erwin Baumgartner verabredet hatten, in Neumarkt-St. Veit eine Roll-Hockeybahn zu errichten. Es dauerte rund zwei Jahre, bis das Vorhaben verwirklicht wurde und die Bahn stand.

Bürgermeister Erwin Baumgartner, Pfarrer Franz Eisenmann und Vorsitzender Günther Ohneis (von links) bei der Einweihung der renovierten Anlage.

Das war möglich, weil die Vereinsmitglieder sehr viele Arbeitsstunden freiwillig dazu beitrugen. Für Bürgermeister Baumgartner eine erfolgreiche Gemeinschaftsarbeit.

Verein engagierte sich im öffentlichen Leben

Die Hobby-Eishockeyspieler konnten seitdem an auch im Sommer trainieren und die Bahn anderen Vereinen zum Training anbieten. Damit war Leben auf der Bahn am Ende der Ampfinger Straße beim Bahnübergang. Die dabei entstandenen Freundschaften brachten Einladungen zu Turnieren, und der EC Schpana wurde mit seinen Erfolgen in der Hobbyliga bald zu einem anerkannten Begriff für die Stadt.

Von Beginn an beteiligte sich der Verein aktiv am Ferienprogramm der Stadt. Immer am ersten Samstag im August waren bis zu drei Dutzend Kinder auf dem Hockeyplatz, wo ihnen die Spieler der Mannschaft und Trainer die ersten Fallübungen und Rollversuche beibrachten. Manches der Kinder blieb später dem Verein erhalten, sei es als Spieler, Funktionär oder einfach als Fan. Bald benutzten auch andere Sportler diesen schönen festen Platz, auch Basketballspieler waren gern gesehen.

„Aber es gibt halt immer noch Leute, denen fremdes Eigentum gar nichts bedeutet“, klagte Schpana-Vorsitzender Günther Ohneis. Es seien nicht nur die Bande oder Markierungen in der Auflage, die beschädigt worden seien. „Der Gipfel der Unverschämtheit waren ganz Rücksichtslose, die auf dem Belag Lagerfeuer entzündeten.“

Geduldig immer wieder ausgebessert

Geduldig besserten die Schpana-Leute immer wieder die Schäden aus, so gut es ging. Dann aber war es vorbei, die Anlage musste renoviert werden. Noch in der Corona-Zeit begannen Vereinsmitglieder mit den Ausbesserungsarbeiten. „Da das aber nicht genügte, wurde die Anlage quasi neu gebaut“, sagte Ohneis.

Der Platz wurde erneuert und auch die Umrandung, die Bande, wurde neu erstellt. „Viele hundert Arbeitsstunden wurden wieder geleistet, sodass die finanzielle Mithilfe der Stadt für diese wertvolle Begegnungsstätte im Rahmen blieb“, betonte der Bürgermeister.

Sportanlage seit20 Jahren in Betrieb

Der Bürgermeister erinnerte bei der Wiedereröffnung an die Gründerzeit, und war genau wie Vorsitzender Ohneis stolz, dass der Bau vor 20 Jahren in Angriff genommen worden sei. Baumgartner betonte auch die gesellschaftliche Bedeutung, die der Verein für die Stadt habe. „In den rund 18 Jahren Hockeybahn leistete der Schpana viel für die Kinder der Stadt.“

Vorsitzender Günther Ohneis (rechts) überreichte Pfarrer Franz Eisenmann ein Schpana-Shirt. Eisenmann durfte auch sein Geschick mit dem Schläger zeigen.

Ein T-Shirt für den Pfarrer

Pfarrer Franz Eisenmann freute sich ebenfalls über das gelungene Werk. Er sprach Fürbitten für die Nutzer dieser Anlage und weihte sie festlich mit gemeinsam gesprochenen Gebeten ein.

Heuer wurde das Ferienprogramm für 30 Kinder abgehalten. Im Anschluss an die Feier bewiesen der Geistliche und das Stadtoberhaupt, dass sie durchaus mit Kelle und Puck umgehen können, denn ihre Ergebnisse im Zielschießen forderte die volle Anerkennung der Eishakler.

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