Schönberger hatten viel zu feiern

Schönberg. – Bei der jüngsten Pfarrversammlung in Schönberg warf der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Florian Kirmeier, einen Blick zurück auf das vergangene Jahr.

Es war geprägt von zwei großen Kirchenfesten: Im Januar feierte der Pfarrverband Schönberg sein 20-jähriges Bestehen, im September hatte die Michaelskirche ihren 100. Weihetag.

Kirchenpfleger Anton Rauscheder zeigte sich froh darüber, dass die kirchlichen Gebäude alle in einem guten Zustand sind. Arbeiten standen nicht an, weshalb die vom Ordinariat zugewiesene kleine Baulast in Höhe von 17 000 Euro in die Rücklagen fließen konnte. Weil die Fernwärmeversorgung der kirchlichen Gebäude gut funktioniert, wurden die Öltanks stillgelegt, damit keine Wartungskosten mehr anfallen und die kleine Mauer am Pfarrheim-Vorplatz entfernt.

Für die geplanten Urnengräber an der Friedhofmauer beim Leichenhaus liegt die Genehmigung aus dem Ordinariat vor, ebenso für die Restaurierung des Missionkreuzes an der Südseite der Pfarrkirche, Angebote werden eingeholt.

In der Filialkirche in Ellwichtern wurde Holzwurmbefall festgestellt. Der Schädling soll auf biologische Weise mittels Schlupfwespen über einen Zeitraum von drei Jahren bekämpft werden, die Kosten für das Pilotprojekt übernimmt das Ordinariat München-Freising.

Pfarrer Franz Eisenmann lobte die gute Zusammenarbeit der beiden Pfarrverbände Schönberg und Neumarkt-Sankt Veit. In den gemeinsamen Pfarrverbands- Sitzungen wird gut und konstruktiv daran gearbeitet, um für alle Pfarreien bestmögliche Lösungen zu erarbeiten. Sehr froh sei er, so Pfarrer Eisenmann, über die tatkräftige Unterstützung in der Verwaltung beider Pfarrverbände durch die Verwaltungsfachfrau Karin Löwe. So gewinne er Zeit für die Seelsorge. ann

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