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Nachruf

Schönberg trauert um Aloisia Fußeder

Aloisia Fußeder
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Aloisia Fußeder

Im Alter von 92 Jahren ist Aloisia Fußeder, geboren Wimmer, verstorben. Ihr Leben war von der Familie, Landwirtschaft und ihrem Glauben geprägt

von Jessica von Ahn

Schönberg - Auf dem Schönberger Pfarrfriedhof wurde Aloisia Fußeder aus Schönberg-Elsenbach im Beisein ihrer Verwandten und vieler weiterer Trauergäste zur letzten Ruhestätte geleitet. Im hohen Alter von 92 Jahren verstarb sie auf der Pflegestation der Stiftung Ecksberg. Bis vor wenigen Wochen konnte die Fellmer Luise, wie sie allseits genannt wurde, mit Unterstützung ihrer Pflegekraft Petra Deinböck in ihrem geliebten Zuhause in Elsenbach leben. Nun fand sie an der Seite ihres 2004 verstorbenen Ehemannes Thomas ihre letzte Ruhe im Familiengrab. Die Verstorbene kam am 27. März 1930 als jüngstes von neun Kindern auf dem Stanglhof in Stanglszell als Aloisia Wimmer zur Welt. Nach der Volksschulzeit in ihrer Heimatgemeinde Schönberg war ihr Leben immer eng mit der Landwirtschaft verbunden. Schon früh musste sie in der heimischen Landwirtschaft wie damals üblich mitarbeiten. Mit 17 Jahren kam die junge Aloisia zu ihren Verwandten auf den Fellmer-Hof in Elsenbach, deren Ehe kinderlos geblieben war. Der Hof wurde später an sie vererbt und wurde so ihre Lebensgrundlage.

Im Jahre 1954 heiratete sie Thomas Fußeder aus Haunzenbergersöll. Sehr zu ihrem Kummer blieb ihre Ehe ebenfalls kinderlos. Eng verbunden war die Verstorbene mit ihren Nichten und Neffen, besonders freute sie sich stets auf Verwandtenbesuche. Das ganze Leben der Verstorbenen war tief geprägt von ihrem christlichen Glauben. Die regelmäßigen Gottesdienstbesuche, welche bis in das hohe Alter auch die Nachbarinnen möglich machten, gaben ihr immer Trost und Halt, ebenso das Rosenkranzgebet. Aloisia Fußeder war Mitglied in der Rosenkranzgemeinschaft und ein treues Mitglied der katholischen Frauengemeinschaft. Aloisia Fußeder war eine gesellige Frau, die gerne die Veranstaltungen der Frauengemeinschaft besuchte, ebenso die monatlichen Seniorentreffen in der Pfarrei. Sie brachten Abwechslung in ihr mit Arbeit und Sorge um Haus und Hof ausgefülltes Leben bis in das hohe Alter.

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