Schönberg: Nachruf auf Josef Bock

Josef Bock †

Schönberg –. Im Alter von nur 67 Jahren verstarb nach kurzer schwerer Krankheit Josef Bock aus Schönberg.

Eine große Trauergemeinde erwies dem Verstorbenen bei der Trauerandacht und der anschließenden Urnenbeisetzung, die noch vor der Coronakrise stattfand, auf dem Schönberger Pfarrfriedhof die letzte Ehre.

Musikalisch wurde die Trauerfeier von den Hofmark-Musikanten aus Egglkofen umrahmt. Um den Verstorbenen trauert die Familie mit seiner Gattin Margret und den vier Söhnen Tobias, Benjamin, Daniel und Fabian mit ihren Familien.

Der Lebensweg von Josef Bock begann am 21. August 1952. Mit seiner Schwester Agnes auf dem Feldmeisteranwesen in Peitzing auf, sein Zwillingsbruder verstarb im Alter von vier Jahren, eine jüngere Schwester kurz nach der Geburt.

Nach der Schulzeit in Schönberg begann er eine Ausbildung bei der Bundesbahn in Mühldorf als Rangierer, später ließ sich Josef Bock zum Lokführer weiterbilden, er blieb der Bundesbahn bis zum Eintritt in die Pension treu.

An seinem 30. Geburtstag heiratete Josef Bock seine Margret und gründete mit ihr eine Familie. Als Familienmensch war er immer für seine vier Söhne zur Stelle, wenn seine Hilfe wie beim Hausbau gebraucht wurde. An seiner geliebten Enkelin Elena konnte er sich noch drei Jahre lang erfreuen.

Nach der Heirat lebte die Familie Bock in Weiding, bezog jedoch 1987 die Wohnung im neu erbauten Gemeindehaus in und übernahm damit die Hausmeisterei mit der Pflege der Außenanlagen von der Schule, dem Rathaus und dem Dorfbrunnen.

Wie Pfarrer Franz Eisenmann in seiner Traueransprache sagte, gehörte „da Bock Sepp“ genauso zur Dorfmitte Schönbergs wie die Pfarrkirche, die Schule und der Kindergarten.

Ein Eisenbahnerkamerad würdigte in seinem Nachruf die Zuverlässigkeit und die Pünktlichkeit mit der Josef Bock seine Arbeit ausübte. „Der Sepp war immer da“ ob im Dienst oder bei den gesellschaftlichen Treffen der Eisenbahnerkameradschaft, die ihm soviel bedeutete.

Josef Bock hinterlässt eine Lücke im Schönberger Vereinsleben. Er betreute mit viel Leidenschaft die Stockschützenhalle in Eschlbach. Als gute Seele und mit großem Engagement führte er als Spartenleiter die Stockschützen. Dafür dankte der Vorsitzende des Sportverein 86 Thomas Denk am Grab.

Bei der Freiwilligen Feuerwehr fungierte Josef Bock 33 Jahre lang als Gruppenführer. ann

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